MICHELAU

Foto des Monats: Ein schnabelgerechtes Häppchen

Foto des Monats: Ein schnabelgerechtes Häppchen
Mit der Aufnahme von der Fütterung eines Rotschwänzchens durch den Altvogel, belegte Herbert Steiner den ersten Platz beim Monatswettbewerb der Michelauer Fotofreunde. Foto: Herbert Steiner

Bunt gemischt waren die Aufnahmen die beim Fotoclub zum Bild des Monats Juli eingereicht wurden. Schließlich stand ein „freies Thema“ auf dem Terminplan bei dem jeder Fotograf seine besten Bilder ohne Vorgaben vorzeigen kann.

Mit einem Naturdokument, der Fütterung eines Rotschwänzchens durch den Altvogel, belegte Herbert Steiner den ersten Platz.

Herbert Steiner hatte für sein Bild ein 400 Millimeter Teleobjektiv verwendet, das in seiner Wirkung einem achtfach vergrößernden Fernglas entspricht. Dank der kurzen Belichtungszeit von weniger als einer tausendstel Sekunde bestand keine Gefahr die Aufnahme zu verwackeln. Solche Aufnahmen zeigen, dass man sich eben nicht auf die Vollautomatik der Kamera verlassen darf, sondern als Fotograf gezielt eingreifen sollte.

Technisch weniger anspruchsvoll war die Aufnahme mit der Birgit Kirster den zweiten Platz belegte. Sie hatte das Portrait der achtzigjährigen Elisabeth formatfüllend ins Bild gesetzt. In einer echten Makroaufnahme (der Abbildungsmaßstab liegt da mindestens bei 1:1) präsentierte Reinhold Hopf sein Portrait einer Stubenfliege, „Mücke, ganz groß“ (ebenfalls Platz 2).

Am 30. August ist es wieder soweit

Einen dritten Platz belegte Klaus Gagel mit einer heißen Actionaufnahme. Ein Quad rast durch eine brennende Holzwand. Das Bild entstand bei einer Show mit Monstertrucks auf dem Schützenfestplatz in Lichtenfels. Alle Siegerbilder können auf der Homepage des Michelauer Fotoclubs angesehen werden.

Das nächste Bild des Monats wird am 30. August, 19.30 Uhr, im Vereinszimmer in Neuensee gewählt. Dabei werden Aufnahmen von Gewässern, Bäche, Flüsse, Seen und Meere beurteilt. Das Gewässer soll dabei bildbeherrschend sein, nicht jedoch Menschen oder Tiere. Einzelne Segelboote, draußen auf dem See, können schmückendes Beiwerk sein. Nicht gewünscht ist jedoch der formatfüllende Kajakfahrer oder Surfer. Gästen können sich mit vier eigenen Digitalaufnahmen am Wettbewerb beteiligen.

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