SCHWÜRBITZ

Schwürbitzer Schützenfestauftakt mit weithin hörbarem Salut

Schwürbitzer Schützenfestauftakt mit weithin hörbarem Salut
Die Böllerabteilungen ließen ein weithin hörbares Salut erklingen. Foto: Stefan Motschenbacher

Am Sonntagvormittag feierten zahlreiche Gläubige mit den beiden Ortsgeistlichen Diter Glaeser und Matthias Hain einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Festplatz der Zimmerstutzen-Schützen-Gesellschaft.

Schwürbitzer Schützenfestauftakt mit weithin hörbarem Salut
„Wilhelm Tell“ mit seinem Sohn darf bei den Weidhäuser Schützen nicht fehlen.

Bereits in seiner Begrüßung rüttelte der evangelische Pfarrer Hain die Besucher wach, indem er ein herzliches „Guten Morgen“ über den Platz klingen ließ. Je nachdem welche Endung er anfügte, antworteten die angesprochenen „Frauen“ oder „Männer“, „Michelauer“ oder „Schwürbitzer“, die „Hübschen“ oder die „noch Hübscheren“. Fürbitten und Lesung wurden von Mitgliedern des Vereins übernommen. Den musikalischen Teil steuerte der Gesangverein „Cäcilia“ unter der Leitung von Dirigent Marvin Steglich bei.

Schwürbitzer Schützenfestauftakt mit weithin hörbarem Salut
Über Hürden sprangen die Kinder des TV Schwürbitz dem Festplatz entgegen.

Nach dem Segen der beiden Geistlichen schloss sich ein Frühschoppen an. Am Nachmittag bahnte sich dann der Festzug unter den Klängen der Marktzeulner und Schwürbitzer Musiker den Weg und zahlreiche Vereine waren dabei. Die Böllerabteilungen ließen ein weithin hörbares Salut erklingen und die große Kanone der Schwürbitzer schoss über?s Maintal. Schützenmeister Michael Tischler begrüßte alle drei Bürgermeister von Michelau, einige Gemeinderäte und Ehrengäste.

Jugendförderung und Kameradschaft das Gebot der Stunde

Ferner beteiligten sich die Königlich Privilegierte Scharfschützengesellschaft Lichtenfels, die Schützengesellschaft Michelau, die Tell-Kameraden aus Weidhausen, die Freiwillige Feuerwehr Schwürbitz, der Frauenverein, die Theatergruppe, die Soldatenkameradschaft, der Fußballclub, der Turnverein und der Radfahrerverein aus Schwürbitz. Schützenmeister Tischler stellte die Wichtigkeit von Tradition, Brauchtum, Zusammenhalt und Geselligkeit heraus. Außerdem seien die Schützen in besonderem Maße „mit unserer schönen Heimat verbunden“. „Jugendförderung und Kameradschaft seien das Gebot der Stunde“, so der Vorsitzende. Es entwickelte sich den ganzen Tag hindurch froher Festbetrieb und am Abend erfolgte die feierliche Proklamation.

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