REDWITZ

Theater-AG Redwitz: Kleiner Hexe das Handwerk gelegt

Theater-AG Redwitz: Kleiner Hexe das Handwerk gelegt
Ohne Besen, den Maike (re.) der Hexe abgenommen hat, kann diese nichts machen und wird gefangen genommen. Foto: Thomas Micheel

Eine Hexe treibt in Redwitz ihr Unwesen. Das erfahren der Bürgermeister, der Bademeister, der Apotheker, der Pfarrer und der Lehrer am eigenen Leib oder vor Ort.

Die Theater-AG der Albert-Blankertz-Grundschule unter der Leitung von Christine Steinmetz nahm in dem Stück „Oh je, eine Hexe“ die Zuschauer mit auf den Weg, um der Hexe mit ihren beiden Helfern, einem schwarzen Kater und einem Raben, das Handwerk zu legen und Redwitz zu befreien.

Die Hexe ist aus der Walpurgisnacht zurückgeblieben. Sie hält sich in den Wäldern am Gratzer-Berg verborgen und richtet Tag für Tag Unheil an.

Medizin des Apothekers wird zu Lebertran

Noch ahnt keiner, wer oder was die Ursache für all die schlimmen Vorkommnisse ist. Die selbst erstellte Medizin des Apothekers verwandelt die Hexe in Lebertran. Der Bademeister berichtet dem Bürgermeister, dass das Schwimmbad ausläuft, obwohl er alle Abläufe selbst zugedreht hat. Dem Lehrer verpasst sie einen Hexenschuss.

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Theater-AG Redwitz: Kleiner Hexe das Handwerk gelegt
Die Hexe freut sich zusammen mit dem Raben und dem schwarzen Kater (vo.) über ihre gelungenen Hexenstreiche; ganz rechts... Foto: Thomas Micheel

m Wirtshaus beklagen die Stadtoberen Apotheker, Lehrer und Bürgermeister, dass das alles gar nicht lustig ist. „Sie muss gefangen werden“, sind sich alle drei einig. Da bringt der Pfarrer Licht in das Geheimnis und erzählt, dass er die Hexe und ihr Hexenhaus am Gratzer-Berg gesehen hat.

Die Stadtoberen erhalten unerwartete Hilfe

Die Stadtoberen machen sich auf den Weg, der Hexe das Handwerk zu legen. Auch die beiden Kinder Maike und Markus, die mit offenen Augen durch die Welt gehen, haben das Gleiche vor.

Die am Bach tanzenden Elfen verraten den Kindern, wie man eine Hexe fängt: Man muss ihr den Besen wegnehmen. Jetzt wird die Spannung riesengroß, und alle Zuschauer fiebern mit den Kindern mit. Die aber sind mutig und ergreifen den Besen der Hexe. Da ist es aus mit der Hexerei in Redwitz, und alles ist wieder gut. Begleitet wurde das Stück vom Klassenchor der vierten Klassen.

Mit Musical etwas Neues gewagt

Der Applaus war den kleinen Künstlern gewiss, und stolz verneigten sie sich vor ihrem Publikum. Christine Steinmetz hatte vorausgeschickt, dass 19 Grundschüler der Theater-AG angehören. Da habe sie sich mit dem Musical an etwas Neues gewagt.

Schulleiter Christian Förtsch hatte sich eingangs über den zahlreichen Besuch gefreut. Er setzte sich mit dem Begriff „Theater“ auseinander und erkannte dessen Anfänge bereits in der Steinzeit. Wie man das Theater heute kenne, komme aus dem alten Griechenland.

Der Elternbeirat hatte die Bewirtung übernommen und bot Speisen und Getränke an.

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