REDWITZ

71 Jugendliche erkunden Johnson Matthey

71 Schülerinnen und Schüler der Realschule Burgkunstadt verbrachten je einen Bewerber- und Projekttag bei Johnson Matthey in Redwitz. Foto: Julia Lehmann

Wie bewirbt man sich erfolgreich? Wie präsentiert man sich in einem Vorstellungsgespräch? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten 71 Schülerinnen und Schüler aus drei Klassen der Realschule Burgkunstadt bei einem Bewerber- und Projekttag bei Johnson Matthey in Redwitz.

Johnson Mathey bietet zahlreiche verschiedene Ausbildungsberufe im gewerblichen und kaufmännischen Bereich an. Daher lud das Unternehmen die drei Klassen der 8. Jahrgangsstufe zu je einem Tag am Standort in Redwitz ein.

Um dies auch finanziell zu ermöglichen, trug die Firma die Buskosten für die Fahrt nach Redwitz. Los ging es zunächst mit einer Vorstellung des internationalen Konzerns und seiner einzelnen Bereiche. Hier wurde besonders deutlich, auf welchen Gebieten Johnson Matthey tätig ist und welche Produkte direkt in Redwitz produziert werden.

Katalysatoren für Autos, Laster, Schiffe und Kraftwerke

Auch die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten von Katalysatoren, die in Autos, Lastern, Schiffen und Kraftwerken verbaut werden, wurden aufgezeigt. Dass der Katalysator in jedem dritten Neufahrzeug weltweit von der Johnson Matthey Gruppe stammt, war doch vielen der Besucher bis dato nicht bekannt.

Die Schüler bekamen Einblicke in den Berufsalltag. Foto: Julia Lehmann

Zusätzlich verdeutlicht wurde dies durch einen Rundgang durch die Katalysatoren-Fertigung. Je nach Schwerpunkt der jeweiligen Klasse wurde dann der Projekttag gestaltet. So durchliefen die technisch fokussierten Schüler zunächst ein Bewerbertraining und widmeten sich dann der Bearbeitung eines Projektauftrages - der Fertigung eines Werkstückes in der Johnson Matthey Lehrwerkstatt.

Die kaufmännische Klasse simulierte anhand eines Rollenspiels ein gutes und ein schlechtes Vorstellungsgespräch und erarbeitete darauf basierend Verbesserungsvorschläge. Im Rahmen des Projektauftrages baute diese Klasse mithilfe eines vorgegebenen Budgets aus einfachen Materialien (Schere, Papier, Klammern, Kleber) einen höchstmöglichen Turm. (red)

 

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