HOCHSTADT

Hochstadt: Keine Einwände gegen 25 Hektar Photovoltaikanlagen

Auf einer Fläche von 25 Hektar sollen am Weiler Bohnberg Photovoltaik-Freiflächenanlagen installiert werden. Foto: Archiv/Vossenkaul

Bürgermeister Thomas Kneipp informierte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung über eine Besprechung zur Abstimmung der weiteren Vorgehensweise hinsichtlich der Neubeantragung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Kläranlage der Kommune.

Die wasserrechtliche Erlaubnis erlischt laut Kneipp nach 20 Jahren Betriebszeit und muss neu beantragt werden. Zusammen mit Frank Haderlein vom Wasserwirtschaftsamt und Udo Weber vom Ingenieurbüro Kittner und Weber wurde eine Aktualisierung der Mischwasserberechnung durch das Ingenieurbüro vereinbart. Im Vergleich zur Berechnung von 2012 erhoffe man sich durch die gesunkene Anzahl an Gewerbebetrieben und Arbeitnehmern einen rechnerisch geringeren Mischwasserzufluss zur Kläranlage, so dass keine oder nur geringe bauliche Maßnahmen erforderlich werden.

Auf Grundlage der aktualisierten Mischwasserberechnung wird das Ingenieurbüro eine Überrechnung der Kläranlage durchführen. Sofern die Überrechnung ergeben sollte, dass bauliche Maßnahmen erforderlich werden, wie zum Beispiel die Errichtung eines Nachklärbeckens, wird eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erforderlich. Danach stehen die Antragstellung auf das Wasserrecht und ein Förderantrag für eventuell erforderliche Baumaßnahmen an. Die Kosten für die Mischwasserberechnung schätzte der Bürgermeister auf 3000 bis 4000 Euro. Eine genaue Bezifferung sei nicht möglich, da auf Stundenbasis abgerechnet werde.

Altes Fahrzeug der Burgstaller Wehr wird verkauft

Am Weiler Bohnberg soll eine Photovoltaikanlage in der Größe von 25 Hektar errichtet werden. Die Stadt Lichtenfels habe dazu im Dezember vergangenen Jahres die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Photovoltaikanlagen am Weiler Bohnberg“ und die Änderung des Flächennutzungsplanes zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen beschlossen und bittet um Stellungnahme der Nachbarkommune. Die Räte waren sich einig hierzu keine Einwendungen zu erheben.

Die Freiwillige Feuerwehr Burgstall wurde nach ihrer Auflösung in die Feuerwehr Hochstadt integriert. Im Feuerwehrhaus der Burgstaller steht nun allerdings noch das betagte Feuerwehrfahrzeug, Baujahr 1984, mit abgelaufenem TÜV. Die Anschaffungskosten im Jahre 2006 bezifferte Kneipp mit etwa 7100 Euro Gesamtkosten. Der Anteil des Burgstaller Vereins betrug damals etwa 3250 Euro. Beschlossen wurde nun das Fahrzeug einer TÜV-Prüfung zu unterziehen und es anschließend zu veräußern. Wem der Erlös aus dem Verkauf zugutekomme, werde im Nachgang beschlossen.

Einem Bauantrag zur Errichtung einer Freisitzüberdachung und zwei Flutlichtmasten durch die SpVgg Obersdorf erteilten die Räte das gemeindliche Einvernehmen.