MICHELAU

Sogar Holzkameras bei der Michelauer Fotobörse im Angebot

Sogar Holzkameras bei der Michelauer Fotobörse im Angebot
Auch wenn es in diesem Jahr weniger Besucher waren als in den Vorjahren, so verfehlte die Michelauer Fotobörse dennoch ihre Wirkung nicht. Foto: Klaus Gagel

Georg Klerner, der Vorsitzende des Michelauer Fotoclubs, war insgesamt trotz allem zufrieden mit dem Ergebnis. Fotofreunde aus Lichtenfels, Weidhausen und Kulmbach zählten zu den Besuchern. Ansonsten vermisste man einige bekannte Gesichter, die zu den Stammgästen der Fotobörse gehören.

„Wir hätten uns zwar die Besucherzahlen des Vorjahres gewünscht, aber wir sind mit dem Ergebnis der Börse rundum zufrieden.“
Georg Klerner, Fotoclub Michelau

Man merkte das Defizit auch an den Kaufbewegungen. Beim Angebot lag der Schwerpunkt immer noch immer deutlich bei den älteren, analogen Modellen. Eigentlich schade, denn immerhin gibt es die Digitalfotografie nun schon seit über 20 Jahren. Entsprechend viele ältere Stücke dürften im Umlauf sein, doch die werden nur bedingt zum Kauf angeboten.

Die Anbieter kamen sogar aus Dachau, Leinach und Schweinfurt

Zu den altbekannten Anbietern gesellten sich neue Aussteller aus Dachau, eine Gruppe des Fotoclubs Veitshöchheim sowie Interessenten aus Nürnberg, Leinach und Schweinfurt. Namhafte Marken, von Canon über Hasselblad bis hin zu Olympus und Zeiss, füllten die über 50 Ausstellungstische.

Sogar Holzkameras bei der Michelauer Fotobörse im Angebot
Im Gegensatz zum online-Handel kann man bei der Börse die Fotogeräte in die Hand nehmen und vor Ort prüfen.

Bei den neueren Angeboten zückten viele Kaufinteressenten ihr Mobiltelefon, um den Verkaufspreis mit den Online-Angeboten zu vergleichen. Denn Ebay und Co. sind eine ernst zu nehmende Konkurrenz für eine Fotobörse. Allerdings darf man den Vorteil eines Direktkaufs auch nicht unterschätzen. Der Kunde kann die Ware in die Hand nehmen und vor dem Kauf prüfen. Das Risiko, auf einen Betrüger hereinzufallen, besteht somit nicht. Auch Fragen zu Reparaturen, Ersatzteilen wurden gerne beantwortet, und wer wollte konnte seine alten Fotogeräte auch zum Kauf anbieten.

Fotoapparate mit Balgenauszug zählten zu den gesuchten Raritäten

Auf Interesse stießen die Raritäten, zu denen die bekannten Holzkameras und Fotoapparate mit Balgenauszug gehörten. Auch ältere Fotozeitschriften, Werbemittel und Bedienungsanleitungen fanden ihren Abnehmer. Ein eigener Bereich war dem Zubehör für ein Fotolabor gewidmet und interessanterweise stießen auch die früheren Sofortbildkameras auf das Interesse einiger Käufer.

Die Mitglieder des Michelauer Fotoclubs trugen ihren Teil zu Gelingen der Börse bei. Dazu gehörten nicht nur die umfangreichen Auf- und Abbauarbeiten, sondern auch die Kuchenspenden die sich die Besucher schmecken ließen. „Wir hätten uns zwar die Besucherzahlen des Vorjahres gewünscht, aber wir sind mit dem Ergebnis der diesjährigen Börse rundum zufrieden“, lautet das Fazit des Fotoclubvorsitzenden Georg Klerner.

 

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