OBRISTFELD

Bürgerhaus und Ortskernsanierung im Blick

Die Gemeinde Redwitz steht nicht schlecht da. Im vergangenen Jahr war keine Kreditaufnahme erforderlich, berichtete Bürgermeister Christian Mrosek bei der Bürgerversammlung in Obristfeld. Durch Tilgung von 153 930 Euro reduzierte sich der Schuldenstand auf 1,24 Millionen Euro Ende 2018, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 372 Euro entsprach.

Bürgermeister Mrosek stellte fest, dass in der Gemeinde in den fast 50 Ortsvereinen und Institutionen viel ehrenamtliche Arbeit geleistet werde. Diese trage einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft bei. Sein besonderer Dank galt den Mitgliedern der Feuerwehren. Sie alle seien mit dem neuesten Stand der Technik ausgerüstet.

Schrittweise Sanierung von Straßen

Im Jahr 2018 hatte die Gemeinde einen Überschuss im Verwaltungshaushalt von 344.531 Euro, der dem Vermögenshaushalt zugeführt wurde. Einige Bauprojekte, die 2018 geplant waren, aber nicht abgeschlossen wurden, werden für den Haushalt 2019 übernommen. Dazu zählen kleinere Sanierungen der Ortsstraßen sowie der Bau des Feuerwehrhauses in Obristfeld (Spatenstich war am 23. November). Teuer wird in den nächsten Jahren die Verbesserung der Einleitungsstellen für Oberflächenwasser gemäß dem Wasserrechtsverfahren im gesamten Gemeindebereich. Der Bürgermeister ist sich bewusst, dass noch einige Straßen, zum Teil mit Wasser- und Kanalleitungen, in Redwitz und den Ortsteilen erneuert werden müssten. Doch hängen solche Arbeiten von den finanziellen Möglichkeiten der Kommune ab. Die Gemeinde versuche auf dem Laufenden zu bleiben und habe einen Plan für die Sanierungen.

Investition in den Dorfmittelpunkt

Ein besonderes Augenmerk galt auch im vergangenen Jahr der Städtebauförderung im Projekt Soziale Stadt mit dem Integrierten Handlungskonzept und der Rahmenplanung für den Innerortsbereich. Mit dem Bürgerhaus werde am Marktplatz eine größere Begegnungsstätte erstellt. Eine Förderung von 90 Prozent in einem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ sei zugesagt. Anschließend wird der komplette Marktplatz bis April/Mai 2020, inclusive dem Hölleinplatz als Dorfmittelpunkt in Redwitz fertiggestellt. Bei Kosten von insgesamt 3,9 Millionen Euro ist mit Zuschüssen von drei Millionen Euro zu rechnen.