OBRISTFELD

Bürgerversammlung Obristfeld: Baufortschritt am Feuerwehrhaus

Die Bodenplatte am Feuerwehrhaus in Obristfeld ist gegossen. Jetzt stehen bei entsprechendem Wetter die Mauerarbeiten an. Foto: Thomas Micheel

Zufrieden sind die Obristfelder mit dem Baufortschritt des Feuerwehrhauses. Bürgermeister Mrosek würdigte bei der Bürgerversammlung in der alten Schule die ehrenamtliche Arbeit in den fast 50 Ortsvereinen und Institutionen der Gemeinde.

Die Obristfelder Vereine hatten sich einen Umbau des Gemeinschaftsraumes der „Alten Schule“ gewünscht. Zunächst werde das neue Feuerwehrhaus gebaut, so der Bürgermeister. In dieses Vorhaben seien die Ortsvereine stark eingebunden. Im Anschluss an den Bau wolle sich die Gemeinde wieder der Sanierung des Gemeinschaftsraumes widmen, so sei es mit den Ortsvereinen abgesprochen.

Feuerwehrleute helfen beim Bau

Kommandant Florian Schwalme, zugleich Bauleiter des Feuerwehrhauses, informierte die Versammlung, dass die Bodenplatte gegossen sei. Jetzt warte die Mannschaft auf besseres Wetter, um mit den Mauerarbeiten beginnen zu können. Bis zum Herbst sei der Einbau der Türen und Fenster vorgesehen. Schwalme teilte mit, dass alle am Bau Beteiligten mit dem bisherigen Ablauf zufrieden seien.

Der Bürgermeister ließ wissen, dass die Aufstockung der Ostbayernringleitung von 220 KV auf 380 KV auf der bestehenden Leitungsstrecke vom Umspannwerk Redwitz über Obristfeld in Richtung Ebneth nach Schwandorf zur Zeit in der Planfeststellung sei. Hier soll parallel zur Leitung, mit höheren Masten und einem Abstand von rund 90 Metern zur alten Leitung, eine neue Trasse errichtet werden. Das Verfahren laufe und, soweit besprochen, werde die neue Leitung vom Ortsteil Obristfeld in Richtung Redwitz abrücken. Die alten Masten werden nach Fertigstellung abgebaut. Der Gemeinderat habe sich zu der geplanten Aufstockung geäußert und widerspreche der Planfeststellung und dem Bau der Leitungen.

Eine Zusage gebe es vom staatlichen Bauamt, dass parallel zur B 173 neu die alte Straße erhalten und es zusätzlich eine Ein- und Ausfahrt bei der Kreuzung Obristfeld auf die vierspurige geben werde. Diese Arbeiten erfolgen nach dem planfestgestellten Bau der B173 von Michelau nach Redwitz.

In der Einwohnerstatistik weist Obristfeld mit 212 Einwohnern vier mehr auf als noch ein Jahr zuvor auf, wie Bürgermeister Mrosek berichtete.

In der Aussprache kritisierte ein Anwohner, dass das Regenwasserüberlaufbecken in Richtung Neuses zugleich Löschbecken für die Feuerwehr diene und daher immer gefüllt sei. Das sei kein Schaden, ließ der Bürgermeister wissen. Wenn das Becken und das daneben liegende unterirdische Becken voll seien, würde das überflüssige Wasser abgeschieden.

Kritik an Baumschutzverordnung

Wer denn auf die Idee mit der Baumschutzverordnung in Redwitz gekommen sei, wollte ein Bürger wissen. In einer breiten Diskussion zeigten sich die Anwesenden mit einer eventuellen Schutzverordnung nicht einverstanden. Vor allem für den Privatmann bedeute eine Verordnung Nachteile, da er an seinen Bäumen nichts mehr machen könne, so die Kritik. Der Bürgermeister teilte mit, dass er mit dem Veranlasser der derzeitigen Baumfällungen in der Gemeinde Redwitz Kontakt aufgenommen habe. Dieser habe sich bereit erklärt, in eine Gemeinderatssitzung das Vorgehen zu erläutern. Einig waren sich alle über die Nachteile einer Baumschutzverordnung. Man solle doch vernünftig miteinander reden.

Bedauert wurde von einem Anwohner, dass er im Ebnether Weg kein Internet zur Verfügung habe. Das hänge mit dem jeweiligen Anbieter zusammen, erläuterte der Bürgermeister. Das System sei von der SÜC eingerichtet und jeder Teilnehmer habe laut Messungen über 30 m/bit zur Verfügung.

Zur Sprache kam auch die Beteiligung an Straßenausbaubeiträgen. In der Gemeinde Redwitz wurden die Kosten noch nie auf die Anwohner umgelegt, informierte Mrosek. Letztlich wurde die Beleuchtung des Ortsteils angesprochen. Nach der Sanierung der Straßenlampen hängen an einigen Masten noch alte Leuchtstoffröhren. Die kommen weg, versprach der Bürgermeister.

Schlagworte