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Josef Schiepek: Der Kirche Schweiß, Kraft und Zeit geopfert

Nach über 30 Jahre ehrenamtlichen Engagements in der Kirchenverwaltung wurde Josef Schiepek (re.) aus dem Amt verabschiedet von (v. li.) Franz Wachter als Vertreter der Kirchenverwaltung, Lektorin Ronja Leikeim und Dekan Lars Rebhan. Foto: Thomas Micheel

Mehr als 30 Jahre stand Josef Schiepek im Dienst der Kuratie Sankt Michael. Bei der Vorabendmesse wurde er für sein ehrenamtliches Engagement gewürdigt und aus dem Amt verabschiedet.

„Bei Josef Schiepek war immer alles ,picobello‘ in Schuss.“
Franz Wachter, Kirchenverwaltung

Bereits seit den 1980-er Jahren engagierte sich Josef Schiepek in der Kirchenverwaltung, der er bis Ende 2012 angehörte. In dieser Zeit war er sechs Jahre Kirchenpfleger und von 2001 bis zum Frühjahr 2018 allein für die Pflege der 5000 Quadratmeter großen Rasenfläche des Pfarrgartens verantwortlich. Er sprang als Mesner ein und beteiligte sich jahrzehntelang am Winterdienst, um stets einen sicheren Zugang für die Kirchengänger zu gewährleisten. Aktiv beteiligt er sich nach wie vor mit seiner Ehefrau Inge im Organisationsteam des ökumenischen Seniorenkreises in der Gemeinde, den er 2002 mitbegründet hat. Alljährlich finden zehn Veranstaltungen statt.

Franz Wachter, der lange Zeit mit Josef Schiepek in der Kirchenverwaltung zusammenarbeitete, führte aus, dass Schiepek lange Jahre viel Schweiß, Kraft und Zeit für die Kirche geopfert habe. Auch das Familienleben und Hobbys mussten dafür kürzer treten. Ob es die Finanzen der Kirchenstiftung waren, die Heizung, der Christbaum für die Kirche, der Erhalt der kirchlichen Bauten: „Du hast dich um alles gekümmert“, würdigte Wachter. Er habe saniert, renoviert und gepflegt. „Bei Josef Schiepek war immer alles ,picobello‘ in Schuss.“

Dekan Lars Rebhan und Franz Wachter sprachen ihren Dank für diese einzigartige Leistung aus und übergaben neben Blumen für seine Ehefrau Inge ein Präsent. Der nachfolgende Applaus der Kirchengemeinde unterstrich die eindrucksvolle Leistung von Josef Schiepek.