SCHWÜRBITZ

Von der Trebitzmühle bis nach Schwürbitz

Von der Trebitzmühle bis nach Schwürbitz
Die Flößergemeinschaft Schwürbitz ließ zum zweiten Mal am Samstag eine alte Tradition aufleben. Die Männer vom Bremser-Stammtisch ließen ihre beiden vorgefertigten Flöße unterhalb der Trebitzmühle bei Weidnitz zu Wasser und ließen sich von der Strömung bis zum Wehr in Hochstadt t... Foto: ANDY WELZ
Die Flößergemeinschaft Schwürbitz ließ zum zweiten Mal am Samstag eine alte Tradition aufleben. Die Männer vom Bremser-Stammtisch ließen ihre beiden vorgefertigten Flöße unterhalb der Trebitzmühle bei Weidnitz zu Wasser und ließen sich von der Strömung bis zum Wehr in Hochstadt treiben. Da die Flöße nicht über das Wehr geschoben werden durften, wurden sie aus dem Wasser gehoben und rund 400 Meter nach der Staustufe wieder eingesetzt. Mit dabei der 82-jährige Theo Mahr, genannt „Pio“, und Wilfried Kraus, die von der ersten Besatzung im Jahre 1982 noch aktiv mit dabei sind. Ein größerer Stopp wurde zur Mittagszeit am Weiler Gruben eingelegt. Die Fahrt ging dann an den „Schmiedsstauden“ vorbei. Dort mussten die Flößer ihre ganze Kraft und Geschicklichkeit aufbieten, um an dem berüchtigten Felsen vorbeizukommen. Gegen 16 Uhr wurden die Flöße in Schwürbitz unterhalb der Mainbrücke erwartet, wo sie an der alten Anlegestelle „Weiher“ festmachten. Beim gemütliches Beisammensein feierten die harten Männer, von denen man früher sagte: „Die Flöße sind aus Holz, die Männer aber aus Eisen“, beim gemütlichen Beisammensein ihre erfolgreiche Reise durch die Geschichte und durch das Maintal.