REDWITZ

Motto „Redwitz stellt sich vor“

Eine starke und fröhliche Jugendgruppe führte den Tennisclub an. FOTOs: Thomas Micheel Foto: Thomas Micheel

Jedes Jahr erweist es sich für die Schützengesellschaft als spannend, einen Umzug für den Schützenfestsonntag aufzustellen und durch den Ort marschieren zu lassen. Doch gelingt dies den Ausführenden mit ihrer Erfahrung alljährlich und das im Interesse der Schützenfestbesucher und Gäste, die den Wegrand säumen.

Auch dieses Jahr war es imposant, diesen Umzug durch die Straßen von Redwitz schlängeln zu sehen. Zugleich spiegelte dieser die Vielfalt der in der Gemeinde vertretenen Ortsvereine wider und wurde gern dem Motto „Redwitz stellt sich vor“ gerecht. Die vielen Schützenvereine und –gesellschaften drückten durch ihre Teilnahme ihre Verbundenheit zur Redwitzer Schützengesellschaft aus.

Weit vernehmbare Böllersalven

Der Sonntagvormittag nahm seinen Anfang mit einem katholischen Gottesdienst in der St. Michaels-Kirche. Dem schloss sich ein Frühschoppen im Festzelt und Biergarten an. Die weithin vernehmbaren Böllersalven waren Zeichen, dass sich der Festumzug des 64. Redwitzer Schützenfests am frühen Nachmittag in Bewegung setzt.

Diesen führten Schützenmeister Reinhold Göhl sowie Erster Bürgermeister Christian Mrosek mit Landrat Christian Meißner, Dekan Michael Schüpferling, Pfarrer Daniel Steffen Schwarz und den Gemeinderäten an. An der Spitze der langen Reihe der Schützenvereine und –gesellschaften liefen die gastgebenden Redwitzer. Für deren Königshaus sollte es der letzte Umzug in ihrer Regentenzeit sein. Die „Leuchsentaler Blasmusik“, gab den Takt am Anfang des Zuges an.

„Löscherla“ und alle Wehren

In langer Reihe folgten die SSG Lichtenfels, SG Burgkunstadt, ZSV Altenkunstadt, SV Tell Weidhausen, SV Mitwitz und SG Marktzeuln. Unterbrochen wurde die Reihe vom Spielmannszug Schney, wie die Leuchsentaler ebenfalls ein ständiger Begleiter des Festumzugs. Weiter kamen SG Kronach und SG Weismain. Sie alle präsentierten ihr Königshaus. Die jeweils schwer behangenen Königsketten zogen die Blicke auf sich.

Der Reihe der Ortsvereine liefen die noch junge Kinderfeuerwehr „Redwitzer Löscherla“ sowie die Jugendfeuerwehr voran. Stark vertreten waren die Feuerwehren aus Redwitz, Unterlangenstadt, Trainau, Mannsgereuth und Obristfeld, die mit ihrem Auftreten ein Gefühl der Sicherheit verbreiteten. Erstmals in den Festumzug hatte sich die Schwürbitzer Blasmusik eingereiht und erfreute mit ihrem Spiel.

Der Bürgerverein „lebendiges Redwitz“ machte aufmerksam auf das beleibte Entenrennen zur Kirchweih. Eine lange Reihe bildete der Turnverein, voran die chic gekleidete Vereinsführung, mit ihren zahlreichen Abteilungen. Die Volleyballabteilung war eingekleidet in neuen Trikots. Es folgten die MTB-Kids, die „Turnzwerge“, die „Sportskanonen“ und die Aerobic-Gruppe. Mit seinen Chören gemischter Chor und „Route 16-60“ präsentierte sich der Gesangverein „Liederkranz“.

Lasst Blumen sprechen

Blumen, Gebinde und Girlanden zogen die Blicke der Zuschauer auf die Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Redwitz. Die Mitglieder zeigten mit ihren mit Blumen geschmückten Körben auf, welche Freude Gartenarbeit bereiten kann. Der Siemens-Tennisclub präsentierte sich mit seinen Mannschaften jeder Altersgruppe von Jung bis Alt und lud mit seiner Ausstrahlung ein, das Spiel mit Ball und Schläger einmal auszuprobieren.

Nicht enden wollte die lange und bunte Reihe der mitlaufenden Mannschaften des FC Redwitz. Dabei zeigte der FCR auf, wie viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Heimatverein Fußball spielen. Die Palette reichte von den Kleinsten über die Juniorinnen- und Damenmannschaft bis hin zur ersten Mannschaft der Herren. Danach waren es die Musiker des Spielmannszugs Schmölz, die mit ihrem fröhlich klingendem Spiel das Gehör auf sich zogen. Dem Spielmannszug hatte sich die starke Truppe der Wasserwacht Ortsgruppe mit Jugendlichen und Aktiven angeschlossen. Sie bot ebenfalls ihre Bandbreite im Vereinsgeschehen für die verschiedenen Altersgruppen auf. Der Wanderclub zeigte letztlich, einheitlich mit hellblauen T-Shirts eingekleidet, wie vergnüglich eine Wanderung sein kann.

Die Schützengesellschaft begrüßte zusammen mit den Ehrengästen winkend und den Hut schwenkend vor dem Festzelt die Teilnehmer des Festzuges. Das anschließende Festkonzert gestaltete die „Leuchsentaler Blasmusik“.

Am Abend spielte die Band „Miscellaneous“ das Beste aus Acoustic-Pop, Rock und Schlager. Die Festzeltbesucher sangen die vielen bekannten Songs mit und ließen die Erinnerung daran wach werden.

Gern entbietet der mitlaufende Schütze der SG Weismain seinen Gruß an die Zuschauer. Foto: Thomas Micheel
Der Bürgerverein kündigte sein Entenrennen zur Kirchweih an. Foto: Thomas Micheel

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