BAYREUTH

Neue Horizonte erkunden beim Filmfest „kontrast“ in Bayreuth

Um einen Schönheitswettbewerb für Senioren geht es in dem Film „Elizabeth“. Er ist in Block 10 am Sonntag, 1. März, um 17 Uhr zu sehen. Foto: red

Bereits zum 21. Mal dreht sich vom Freitag, 28. Februar, bis Sonntag, 1. März, im Internationalen Jugendkulturzentrum Bayreuth – Das Zentrum – alles um das Genre Kurzfilm. Filmemacher und Cineasten aus Deutschland und der ganzen Welt kommen hier zusammen, um sich von 87 Werken aus 22 Ländern (davon 56 im Wettbewerb) begeistern, berühren und inspirieren zu lassen. Mit einem neuen Filmblock, vielen internationalen Gästen und vielen Highlights macht die diesjährige Ausgabe von „kontrast“ Bayreuth zum perfekten Ort der Kurzfilm-Szene.

Das Sonderthema „Jetzt erst recht” ist der perfekte rote Faden, der einen Film in Spannung hält. 15 der gezeigten Filme laufen unter diesem Motto. Die Richtung ändern, eine neue Variante ausprobieren, es noch mal zeigen. „Jetzt erst recht“: Das bringt die Handlung im Film voran.

Bunter Mix stilistisch vielschichtiger Hochkaräter

Mit einem bunten Mix aus stilistisch vielschichtigen, hochkarätigen Kurzfilmen beweist das Bayreuther Filmfest „kontrast“ einmal mehr, dass es auch nach mehr als 20 Jahren seines Bestehens neue Horizonte zu erkunden gibt: von einem deutschen Touristenpärchen in der Tram der berühmten Linie 28 in Lissabon, über einen deutschen Soldaten, der schmerzhaft erfahren muss, wie es ist, Fremder zu sein im eigenen Land, bis hin zu einer pensionierten Friseurin, die an einem Schönheitswettbewerb für Senioren teilnimmt. Komödien, Animationsfilme, Tragikomödien oder Dokumentarfilme bringen die ganze Bandbreite des Genres auf die Leinwand.

Von A bis U, von Australien bis Usbekistan, treffen beim aktuellen Festival unterschiedlichste Themen und filmische Handschriften aufeinander, die das Publikum bereichern, faszinieren, staunen lassen.

Neuer Filmblock für die „Generation Thirtysomething“

In der lockeren Atmosphäre des Internationalen Jugendkulturzentrums werden die Kurzfilme in elf Filmblöcken präsentiert: Im regulären Programm am Freitag und Samstag sind die Filmblöcke 1 bis 7 den Wettbewerbsbeiträgen gewidmet, wobei vier der in diesem Jahr besonders beeindruckenden Dokumentationen in einem Extra-Block 4 vorgeführt werden. Während die jungen Zuschauer mit den Kinderfilmblöcken 8 und 9 voll auf ihre Kosten kommen, richtet sich der neue Filmblock 10 „Slow Film oder: die kontrast Midlife-Shorts“ an die „Generation Thirtysomething“.

Eine irrwitzige Fahrt mit der berühmten Linie 28 durch Lissabon zeigt "o28". Zu sehen in Block 6 am Samstag, 29. Februar... Foto: red

Alle Höhepunkte des Festivals sowie sämtliche Preisträgerfilme sind noch einmal am Sonntag um 19.30 Uhr im Filmblock 11 zu bestaunen – sozusagen „kontrast“ 2020 im Schnelldurchlauf. Ermittelt werden die Sieger auf unterschiedliche Weise: Während die Kinder die Gewinner ihrer beiden Filmblöcke jeweils per „Applausometer“ bestimmen, entscheidet eine Fachjury, wer die Auszeichnung für den besten Film zum Sonderthema mit nach Hause nehmen darf. Bei der Vergabe der Plätze 1 bis 3 des Publikumspreises sind die Zuschauer gefragt.

Weitere Serviceinformationen und Programm gibt es hier. (red)

Programm

Freitag, 28. Februar: 19 Uhr, Block 1 (Eröffnung), 21 Uhr Block 2, 23 Uhr Block 3.

Samstag, 29. Februar: 16 Block 4 (Dokus), 18 Uhr Block 5, 20 Uhr Block 6, 22 Uhr Block 7, ab Mitternacht Filmparty und Preisverleihung.

Sonntag, 1. März: 13.30 Uhr Block 8 (Kinder), 15 Uhr Block 9 (Kinder), 17 Uhr Block 10 (Slow Film oder: die kontrast Midlife-Shorts), 19.30 Uhr Block 11 (Festivalhöhepunkte 2020).

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