LICHTENFELS

Flechtpavillon am Bahnhof: Das „Tor zur Korbstadt“ ist bunt

Groß, bunt und damit sehr auffällig: Mitarbeiter des städtischen Bauhofs stellen den neu beflochtenen Pavillon auf dem Bahnhofsvorplatz in Lichtenfels auf. Foto: Markus Drossel

Das Flechtkunstwerk aufzustellen, ist nicht ganz einfach. „Wir stellen das ja nicht jeden Tag auf“, scherzen die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs. Da sie aber Fachleute sind, geht es dann dennoch recht schnell: Das „Tor zur Korbststadt“ am Bahnhofsvorplatz ist am Freitagvormittag zügig aufgerichtet. Und es zieht sogleich neugierige Blicke auf sich.

„Es dürfte vier Jahre her sein, als wir diesen Flechtpavillon als Tor zum Korbmarkt an der Badgasse aufstellten. Später haben wir ihn dann vor dem Bahnhof aufgestellt“, sagt Citymanager Steffen Hofmann. „Von Anfang an aber war klar, dass das Naturmaterial Weide nicht allzu lange halten würde.“

„Bernd Witzgall ist ein sehr erfahrener Flechter, der unter anderem auch das Tipihaus am Oberwallenstadter Baggersee geflochten hat. “
Citymanager Steffen Hofmann über den Künstler

Nun war das Flechtwerk derart verwittert, dass es ersetzt werden musste. „Das Gestell ist weiterhin das gleiche, wir haben nur eine Ausschreibung für eine neue Beflechtung gemacht.“ Es war Bernd Witzgall aus Schney, der letztlich mit seinem Vorschlag und Design überzeugte. „Bernd Witzgall ist ein sehr erfahrener Flechter, der unter anderem auch das Tipihaus am Oberwallenstadter Baggersee geflochten hat. Er empfahl ein langlebigeres Kunststoffgeflecht statt der Weide.“ Und genau so wurde es nun umgesetzt.

Mit unterschiedlich breiten Streifen in Orange, Beige und Schwarz

Das neue „Tor zur Korbstadt“ ist übrigens deutlich bunter als das alte. Die Kombination aus unterschiedlich breiten Streifen in Orange, Beige und Schwarz ist zweifelsohne ein Hingucker. Die Kosten für das neue Flechtwerk belaufen sich laut Hofmann auf rund 7000 Euro.

Kunststoff statt Weide: Das Flechtwerk soll diesmal länger halten als vier Jahre. Foto: Markus Drossel

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