LICHTENFELS

Korbmarkt: Durchs Flechttor zum Genuss

Zur Straße der Nationen geht's ab heuer durch ein geflochtenes Tor – hier das Grundgerüst des Entwurfs von Hans Peter Sturm. Foto: red

Der Korbmarkt ist vieles: Leistungsschau des Flechthandwerks natürlich, kulturelles Ereignis, Party – und Treffpunkt für Schlemmer. Bei insgesamt 40 Gastronomen bleibt kaum ein kulinarischer Wunsch unerfüllt.

Besonders viele zieht es jedes Jahr in die Badgasse, die zum Korbmarkt in die „Straße der Nationen“ umbenannt wird. Das hat seinen Grund, locken hier doch nicht nur fränkische Spezialitäten, sondern auch ungarische oder mexikanische, dazu neben Wein und Bier auch Tequila oder Cocktails.

Den Eingang zur Badgasse soll heuer ein neues Flechttor markieren. Die Stadt möchte zusammen mit dem Zentrum europäischer Flechtkultur (ZEF) einen Entwurf von Hans Peter Sturm realisieren. Der Name ist in der Korbstadt bekannt, hat er doch auch die „Ameise“ an der Unterführung in der Coburger Straße und den Pavillon vor dem Bahnhof entworfen.

ZEF-Geschäftsführer Manfred Rauh verweist darauf, dass Sturm auch international zu Ehren kommen könnte: Er ist unter den 50 Nominierten für den „Fibra Award 2019“, der am 5. November bei der „Bio-based Buildings International Conference“ in Paris vergeben wird. Ausgewählt wurde die Kirchendecke, die er vor ein paar Jahren in Aalen ausgeflochten hat.

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