WEISMAIN/KLOSTER BANZ

Zwei Schwerverletzte bei Sportunfällen

Sommerliches Wetter: Zwei Schwerverletzte bei Unfällen im Freizeitsport
Zur Rettung der Kletterin wurde ein Hubschrauber aus Nürnberg alarmiert. Foto: News5/Merzbach

Am Freitagabend ereigneten sich im Landkreis gleich zwei schwere Unfälle mit Freizeitsportlern. Im Kleinziegenfelder Tal stürzt eine Kletterin ab, bei Kloster Banz stürzt ein Gleitschirmflieger in die Tiefe. Die Bilanz: Zwei Schwerverletzte und viel Arbeit für die Bergwacht.

Es begann am frühen Abend gegen 16 Uhr als die Bergwacht in das Kleinziegenfelder Tal alarmiert wird. Die erste Meldung berichtete von einer abgestürzten Kletterin. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte war klar, dass die 31-jährige Frau aus einer großen Höhe abgestürzt war und mehrere Knochenbrüche erlitten hat. „Absturzhöhe vermutlich zehn Meter, aufgrund der eingehängten Zwischensicherungen“, erklärt Hans-Peter Lautner, Einsatzleiter bei der Bergwacht Kulmbach-Obermain.

Die schwer verletzte Frau musste schnell und schonend gerettet werden. Dazu wurde extra ein Rettungshubschrauber mit Seilwinde aus Nürnberg alarmiert, der die Frau in eine Klinik brachte.

Bergwacht muss direkt zum nächsten Einsatz ausrücken

Für die Bergwacht folgte eine Nachbesprechung, doch schon wenige Minuten später kam der nächste Einsatz. „Während der Nachbesprechung habe ich die Info von der Leitstelle Coburg bekommen, dass ein Gleitschirmflieger in der Nähe von Neu Banz verunglückt sei“, berichtet der Bergwacht Einsatzleiter. Sofort eilten die Rettungskräfte zur Startwiese, nördlich von Kloster Banz. Ein Gleitschirmflieger war aus über fünf Meter Höhe in eine Obstbaumplantage abgestürzt. Er wurde mit dem Verdacht auf eine Wirbelsäulenfraktur und Schädelhirntrauma ins Krankenhaus geflogen. Ein Rettungshubschrauber, der sich auf dem Rückflug befand, konnte schnell zur Absturzstelle fliegen und den schwer verletzten, 50-jährigen Mann abtransportieren. (news5)

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