LICHTENFELS

Integratives Sportfest zur Bewusstseinsbildung

Intergratives Sportfest zur Bewusstseinsbildung
Bürgermeister Andreas Hügerich machte zur Freude einiger Schüler mit ihnen ein Wettrennen. Foto: Alfred Thieret

Bereits zum wiederholten Mal veranstalteten die beiden Förderzentren der Caritas, die Maximilian-Kolbe-Schule mit der Rektorin Martina Musmann-Jäger und die St.-Katharina-Schule mit ihrem Rektor Werner Lindner unter Mithilfe zahlreicher Lehrkräfte und Helfer das inklusive Sport- und Spielefest im Stadion an der Friedenslinde. Neben den Schülern der beiden Förderschulen beteiligten sich auch Schüler des Förderzentrums von Regens Wagner aus Burgkunstadt und Schüler der Grundschulen Burgkunstadt, Michelau, Lichtenfels am Markt und der Ivo-Hennemann-Grundschule.

Intergratives Sportfest zur Bewusstseinsbildung
Mit viel Schwung und Elan springt der Junge in die Weitsprunggrube.

Ein eindrucksvolles Bild boten die etwa 200 Schüler, als sie sich zu Beginn zur Begrüßung in 20 Riegen zu zehn Schülern aufstellten, die sich jeweils aus den verschiedenen Schulen zusammensetzten. Die Schüler hatten insgesamt zehn Stationen zu bewältigen, die wiederum von Schülern des Meranier-Gymnasiums betreut wurden, womit diese auch einen Beitrag zur Inklusion leisteten.

200 Schüler in 20 Riegen waren dabei

Intergratives Sportfest zur Bewusstseinsbildung
Das Schubkarrenrennen machte allen Beteiligten viel Spaß.

Im stetigen Wechsel durchliefen dann die einzelnen Riegen nacheinander alle Stationen, die teilweise sportlichen Charakter hatten, überwiegend aber auf Geschicklichkeit und spielerische Elemente abgestimmt waren. Rein sportliche Wettbewerbe standen mit Zonenweitsprung, Hürdenlauf und Sprint auf dem Programm. Beim Werfen mit kleinen Bällen auf eine Torwand oder beim Wassertransportspiel war Geschicklichkeit und Zielsicherheit gefordert, während das Kuhmelken, der Hindernislauf mit Medizinbällen, das Schubkarrenrennen, das Dachrinnenbalancieren mit kleinen Bällen und das Dosenwerfen einfach nur Spaß machten.

Im Mittelpunkt des Sportfestes habe nicht der Leistungsgedanke der Schüler, sondern das zusammen Laufen, Springen und Werfen, das gegenseitige Kennenlernen, die Förderung des Gemeinschaftssinns und eines lebendigen Miteinanders von jungen Menschen mit und ohne Behinderung sowie die Freude an sportlicher Bewegung gestanden, unterstrich Martina Musmann-Jäger.

Einen Medaille für jeden Teilnehmer

Intergratives Sportfest zur Bewusstseinsbildung
Das Mädchen hat hier die Spitze der Dosenpyramide getroffen. Foto: Alfred Thieret

„Mit dieser Veranstaltung wollen wir im Sinne von gelebter Inklusion die Bewusstseinsbildung für die Belange von Menschen mit Behinderung stärken und ihre Fähigkeiten fördern“, betonte Rektor Werner Lindner. Auch der Bürgermeister Andreas Hügerich war vor Ort, informierte sich an den einzelnen Stationen und unternahm mit den Schülern zu deren Begeisterung sogar ein Sprintrennen. Ebenso ließ es sich der Dritte Bürgermeister und Sportreferent Winfried Weinbeer nicht nehmen, dem Sportfest einen Besuch abzustatten. Bei der Abschlussfeier durfte jeder Teilnehmer eine Medaille als Dank und Belohnung für seinen Einsatz entgegennehmen. Das gelungene inklusive Sport- und Spielefest mit Kindern mit und ohne Behinderung machte allen Jugendlichen viel Spaß und förderte das kameradschaftliche Miteinander.

Schlagworte