LICHTENFELS

Lichtenfelser Bürger nehmen „Vision 2030“ an

Am Freitag stellte die Stadt die Zukunftswerkstatt „Vision 2030“ in der Stadthalle vor. Erster Bürgermeister Andreas Hügerich konnte sich über viele Besucher freuen, die an den Projekten zur Gestaltung der Stadt beitragen wollen. Foto: Steffen Huber

„Neuer Standort für Bauhof“, „Nutzungskonzept für Nassanger“, „Marktplatz begrünen“, „Offener Jugendtreff im Stadtzentrum“ oder die „Umstellung des Busverkehrs auf Erdgas“ – dies sind nur einige der vielen Anregungen, welche Bürger an der „Wand der Wünsche“ notiert hatten. Genau das hatten sich Erster Bürgermeister Andreas Hügerich und die Mitglieder des Planungsgruppe der Zukunftswerkstatt „Vision 2030“ gewünscht, zu der die Stadt am Freitag in die Stadthalle eingeladen hatte.

Zwölf Jahre wird der kleine Benjamin im Jahr 2030 alt sein. Ob bis dahin die Projekte der Zukunftswerkstatt verwirklicht...
BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak stellte das Konzept der „Stadt der herausragendenden kommunalen Bildung“ vor.

Thomas Meyer und Kristina Kanaan waren jedenfalls begeistert von der Veranstaltung. „Es ist toll zu sehen, wie die junge Führung alte Zöpfe abgeschnitten und die Stadt vorangebracht hat“, sagte der Lichtenfelser. Und seine Lebensgefährtin lobte das für Ideen der Bürger offene Konzept des Vorhabens, bei dem die Organisatoren auch an Details gedacht hätten, beispielsweise an den Verzicht auf Plastik bei den Versorgungsständen in der Stadthalle.

Bei den Ständen der einzelnen Projektgruppen konnten die Besucher ihre Vorschläge auf die Papiertischdecken hinterlassen...
Dritter Bürgermeister Winfried Weinbeer sowie (v. li.) Erster Bürgermeister Andreas Hügerich, Citymanager Steffen Hofman...

Sebastian Müller, Leiter des Bürgermeisteramtes und maßgeblich am Konzept der „Vision 2030“ beteiligt, freute sich über die große Beteiligung von fast 900 Bürgern. Jeder habe die Möglichkeit, seine Ideen einzubringen. Auf der Eintrittskarte könne dazu jeder sein Interesse für der Projekte innerhalb der sechs Handlungsfelder „Sozial-integrative Stadt“, „Wirtschaftsstandort“, „Stadt der herausragenden kommunalen Bildung“, „Städtebau“, „Grüne Stadt“ und „Mobilität“ ankreuzen. Anschließend hoffe die Stadt auf die Mitarbeit innerhalb der sechs Projektgruppen, so Müller weiter.

Stadtkämmerer Dominik Först bot am Stand der Projektgruppe „Wirtschaftsstandort“ die Möglichkeit zu einem Monopoly-Spiel...
Stefan Mehl (li.) , Geschäftsführer der R&G-Beteiligungsgesellschaft, und Uwe Held, Bürgermeisterkandidat der CSU, brach...

Diese sollen in den nächsten Wochen erstmals zusammenkommen. Bis dahin würden die Mitarbeiter der sechs Handlungsfelder die am Freitag gesammelten Ideen auswerten, so Müller weiter. Übrigens: Wer am Freitag keine Zeit hatte, an der Zukunftswerkstatt teilzunehmen, kann sich trotzdem in den einzelnen Gruppen einbringen, betonte der der Chef der Bürgermeisteramtes.

An der Wand der Wünsche konnte jeder seine Ideen für die „Vision 2030“ einbringen.
Großes Interesse herrschte am Stand des Mobilitätskonzepts.

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