LICHTENFELS

Vater und Sohn suchen bei Brand auf Nachbardach Zuflucht

Ein Kellerbrand löste am Freitag einen Großeinsatz aus. Das Feuer war jedoch schnell unter Kontrolle gebracht. Foto: Till Mayer

Die Zündelei eines Fünfjährigen ging am Freitag gerade noch einmal glimpflich aus. Dennoch löste der kleine Kellerbrand in der Alten Reichsstraße einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Die Rauchbildung dürfte für einen nicht unerheblichen Schaden gesorgt haben.

Um 15.12 Uhr alarmierte die 16-Jährige Schwester des Jungen die Polizei. Ihr Bruder hatte in der Waschküche im Keller mit einem Feuerzeug gespielt. Das blieb nicht ohne Folgen. Ein gefüllter Wäschekorb fing Feuer. Es folgte ein mächtige Rauchentwicklung.

Starke Rauchentwicklung

Die Mutter konnte mit drei ihrer Kinder noch durch die Haustüre flüchten. Der Familienvater, der sich mit dem vierten Kind gerade im ersten Stock befand, entschied aufgrund der Rauchentwicklung, auf dem Flachdach eines Nachbarhauses Zuflucht zu suchen. Nachbarn halfen ihm umgehend mit einer Leiter, so dass Vater und Sohn nicht lange auf dem Dach ausharren mussten. Glück im Unglück: In der Nachbarschaft ist gleich das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Wallenstadt zu finden.

Die Wehrleute waren umgehend im Einsatz vor Ort und konnten den Brand in rund einer Viertelstunde löschen und die Gefahr einer Ausbreitung des Feuers bannen. Aufgrund des Qualms waren Atemschutzträger im Einsatz.

Weiter rückten die Wehren aus Lichtenfels und Altenkunstadt an, ebenso das Rote Kreuz und die Polizei. Mehr als 30 Helfer waren letztendlich im Einsatz. Sie konnten einen größeren Schaden verhindern. Vor allem natürlich der schnelle Einsatz der Wallenstadter Wehr. Der Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen der Polizei vor Ort aber auf alle Fälle im fünfstelligen Bereich bewegen.

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