REUNDORF

Reundorfer CSU: Edith Güthlein bleibt an der Spitze

Das neu gewählte Vorstandsteam mit den Ehrengästen (v. li.): Gerhard Popp, Ronald Kaiser, Vorsitzende Edith Güthlein, Sabine Rießner, Stephan Kerkhoff, Frank Rubner, Simone Holzschuh, Niklas Stadelmann, Helmuth Güthlein und Richard Krapp. Foto: Alfred Thieret

Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes stand die Wahl des Vorstands. Die bisherige Vorsitzende Edith Güthlein erhielt ein einstimmiges Votum. In der Besetzung des Vorstands gab es keine größeren Veränderungen.

In ihrem Rechenschaftsbericht stellte Edith Güthlein die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres sowohl in politischer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht heraus. So beteiligte man sich im Februar mit einem Wagen beim Faschingsumzug durch Reundorf. Eine Attraktion sei der Starkbieranstich des CSU-Ortsverbandes unter dem Motto „der versetzte Nockherberg“ mit Fastenpredigt und Singspiel analog der entsprechenden Veranstaltung in München gewesen. Erstmals hat sich die Partei bei der Ausrichtung der Kirchweih eingebracht und sich auch an der traditionellen Dorfolympiade zum Abschluss der Kirchweihtage mit einer Mannschaft beteiligt. Begeistert seien alle Teilnehmer von der gemeinsamen Weinfahrt mit dem Obst- und Gartenbauverein im Oktober nach Ebelsbach gewesen. Neben der Weinverkostung stand auch ein Ausflug zum Zeiler Käppele auf dem Programm.

15-Jahr-Feier der Höhepunkt

Als Höhepunkt bezeichnete Edith Güthlein die Feier des 15-jährigen Bestehens mit Ehrung der Gründungsmitglieder durch den CSU-Kreisvorsitzenden, Landrat Christian Meißner, im November. Natürlich setzten sich die Reundorfer Christsozialen im Vorfeld der Landtags- und Bezirkstagswahl für die heimischen Kandidaten Jürgen Baumgärtner und Landrat Christian Meißner ein, die überdurchschnittlich abschnitten.

Edith Güthlein hob hervor, dass sich der Ortsverband sowohl kommunalpolitisch für den Ort engagiere als auch eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Ortsvereinen pflege. Sie nannte auch gleich einige wichtige Termine. Groß wird das Interesse am „versetzten Nockherberg“ am 29. März in der Maintalhalle sein. Im Juni beteiligt sich der CSU-Ortsverband an der Kirchweih und am 26. Juli lädt er zum Backofenfest ein. Bei einer Wanderung im August und einer Weinfahrt im Oktober wird die Geselligkeit gepflegt, und im November ist eine politische Veranstaltung mit der Hanns-Seidel-Stiftung geplant.

Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner lobte die Reundorfer CSU als äußerst aktiven Ortsverband. CSU-Stadtverbandsvorsitzender Ronald Kaiser machte auf die wichtige Europawahl am 26. Mai aufmerksam, wobei vor allem die heimische Europaabgeordnete Monika Hohlmeier, die einen aussichtsreichen vierten Listenplatz einnimmt, unterstützt werden soll. Aber auch die im Frühjahr 2020 stattfindenden Kommunalwahlen sollten im Fokus stehen. Die CSU-Ortsverbände müssten an einem Strang ziehen, um ein gutes Ergebnis im Stadtrat und Kreistag zu erzielen.

Brücke für Autofahrer sperren

Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Lichtenfelser Stadtrat, Frank Rubner, ging näher auf das Stadtgeschehen ein. Unter anderem stellte er den im vergangenen Jahr gestarteten Stadtentwicklungsprozess heraus. Ebenso wie Sabine Rießner gehörte Frank Rubner zusammen mit den anderen Fraktionsvorsitzenden zu dem Team, das in zwölf Workshops eine „Vision 2030“ für Lichtenfels erarbeitet hat, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Lichtenfels in zwölf Jahren aussehen könnte. Über die Ergebnisse dieser Workshops können sich die Bürger am 29. März bei einer Veranstaltung in der Stadthalle informieren. Rubner verwies darauf, dass sich bauwillige Bürger immer noch für das Neubaugebiet in Reundorf registrieren lassen können, da vereinzelt Bauplatzinteressenten auf Grund anderer Überlegungen wieder abspringen. Er machte auch darauf aufmerksam, dass geplant sei, die Brücke zwischen Reundorf und Grundfeld auf Grund ihres schlechten Zustands nur noch für Radfahrer und Fußgänger zuzulassen.

Als Listenkandidat der Wahl zum Europäischen Parlament stellte sich Niklas Stadelmann aus Theisau vor, der nach sechsjährigem Studium der Philosophie und Theologie an der Universität von Oxford zurückgekehrt ist.

Der neue Vorstand

1. Vorsitzende Edith Güthlein, Stellvertreter Gerhard Popp, Stephan Kerkhoff und Simone Holzschuh, Schatzmeister Richard Krapp, Schriftführer Helmuth Güthlein, Beisitzer Josef Müller, Erich Rettmann, Sonja Kerkhoff, Gerd Habermann, Manuela Pfaffenberger, Christian Schedel jr. und Wolfgang Hetz, Kassenprüfer Franz Haugeneder und Wolfgang Eichhorn.