LICHTENFELS

Volksbegehren: Altenkunstadt im Landkreis bisher Spitzenreiter

Volksbegehren «Artenvielfalt - Rettet die Bienen»
Lichtblick: Die Initiatoren des Volksbegehrens sind zuversichtlich, dass die nötige Anzahl an Unterschriften zusammenkommt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Nachdem vor einer Woche die Eintragungsfrist für das „Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“ begonnen hat, rechnen die Initiatoren mit einer erfreulichen Zwischenbilanz. Nach bisherigen Hochrechnungen haben sich bis zum Donnerstagabend bayernweit über sieben Prozent, also rund 700 000 Wähler, für den Erhalt der Artenvielfalt im Freistaat eingetragen haben. „Wer für Bienen und Bauern ist, der trägt sich jetzt am Wochenende noch für das Volksbegehren ein.“

„Es dürften die besten Zahlen bei einem Volksbegehren zu diesem Zeitpunkt sein“, so der hiesige Sprecher des Volksbegehrens, Thomas Müller, von der ÖDP. Trotzdem gelte es auch für die zweite Woche, noch alle Bürger zu motivieren, in die Rathäuser zu gehen und zu unterschreiben. Denn erstens seien die zehn Prozent noch nicht geschafft. Und zweitens zeichne es sich jetzt schon ab, dass die Staatsregierung nun endlich auf diesem Gebiet aktiv werden wolle. Ob es zu einem Gegenentwurf oder einer Konsenslösung kommen wird, ist noch offen. Aber jede Stimme mehr für das Volksbegehren stärkt das Gewicht der Vorschläge und Argumente.

Zu den Zwischenergebnissen (Stand 7. Februar, 14 Uhr): im Landkreis Lichtenfels führt Altenkunstadt mit 9,8 Prozent vor Burgkunstadt mit 9,3 Prozent, Bad Staffelstein mit neun Prozent, Lichtenfels mit 8,4 Prozent und Weismain mit 7,3 Prozent. Michelau 5,7 Prozent; Redwitz 5,1 Prozent; Marktgraitz 5,3 Prozent; Hochstadt drei Prozent; Marktzeuln 4,9 Prozent; Weidhausen 9,1 Prozent; Zapfendorf 11,4 Prozent, Mittwitz 12,3 Prozent; Mainleus 7,2 Prozent; Großheirath 9,2 Prozent; Untersiemau zehn Prozent. (red)