SCHNEY

Sternsinger Scheny: 1280 Euro für Kinder in Not

Sternsinger Scheny: 1280 Euro für Kinder in Not
Die evangelische Pfarrerin Tanja Vincent (re.) und der Pastoralreferent Thomas Reich (li.) als Vertreter der katholischen Kirche bedankten sich bei den Schneyer Sternsingern für ihr Engagement bei der Sternsingeraktion im ökumenischen Geist. Foto: Alfred Thieret

Schon zum sechsten Mal zogen heuer in Schney katholische und evangelische Jugendliche, verkleidet als die Heiligen Drei Könige, im ökumenischen Geist von Haus zu Haus, verkündeten die frohe Botschaft der Geburt Jesu und sammelten für Kinder der Dritten Welt, wobei ein Betrag von 1280 Euro zustande kam.

Berührender Gottesdienst

Ein Teil der Spende ist für die Sternsingeraktion bestimmt, der andere Teil kommt dem Partnerdekanat des Dekanats Michelau in Tansania zugute.

Den Abschluss der Aktion feierten die elf Jugendlichen am Dreikönigsfest im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in der evangelischen St. Marien-Kirche zusammen mit der Schneyer Pfarrerin Tanja Vincent und dem Pastoralreferenten Thomas Reich. In ihrer Predigt wandte sich die Pfarrerin an die Sternsinger und stellte ihren Einsatz lobend heraus. Die Sternsinger hätten nach dem Motto „Segen bringen - Segen sein“ den Segen Gottes in die Häuser gebracht und den Menschen Mut für das neue Jahr gemacht.

Mit ihrer Sammelaktion hätten sie aber auch dazu beigetragen, hilfsbedürftigen Kindern in den verschiedensten Ländern der Welt zu helfen, denen es nicht so gut gehe wie uns und die unter schlechten Lebensbedingungen leiden müssten, betonte die Pfarrerin, die sich darüber freute, dass die Sternsingeraktion in Schney mittlerweile zu einer ökumenischen Tradition geworden sei. Als Beispielland stehe diesmal Peru im Mittelpunkt, wobei in diesem Jahr besonders Kinder mit Behinderung unterstützt werden sollen.

Furcht vor ungewisser Zukunft

Pastoralreferent Thomas Reich erinnerte daran, dass viele Menschen dem neuen Jahr nicht nur mit Freude, sondern vielmehr mit Befürchtungen im Hinblick auf die ungewisse Zukunft entgegensehen würden. Es werde uns bewusst, dass wir oft einem anderen Stern folgen würden als die Hirten auf dem Feld.

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