LICHTENFELS/WEISMAIN

Heimische Wehrleute beweisen Einsatzbereitschaft

Die erfolgreichen Mannschaften aus dem Landkreis Lichtenfels beim 18. Leistungsmarsch des Regierungsbezirkes Oberfranken. Foto: Roland Dietz

Sage und schreibe 75 Feuerwehrgruppen waren beim 18. Leistungsmarsch der Regierungsbezirke Ober-, Unter- und Mittelfranken und Oberpfalz in Forchheim am Start. Acht dieser Gruppen kamen aus dem Landkreis Lichtenfels.

Bei zwölf Übungen mussten die jeweils vier Teilnehmer jeder Gruppe ihr Können im theoretischen und praktischen Teil unter Beweis stellen. Startkontrolle, Saugleitung kuppeln, Aufziehen von Gerät, B-Schlauch ausrollen, Zielwurf mit der Feuerwehrleine, Feuerwehrknoten, Testfragen aus dem Feuerwehrbereich, Brustbund mit Sicherung Spierenstich, Erkennen von Symbolen der Feuerwehreinsatzpläne, Farbkennzeichnung von Gasflaschen, Verkehrsabsicherung, Zielkontrolle.

Hohe Leistungsstand am Obermain

Und hier zeigte sich einmal mehr der hohe Leistungsstand der Feuerwehren aus dem Landkreis Lichtenfels. Sie sahnten klasse Platzierungen in Reihenfolge ab. Es waren die besten Ergebnisse der Landkreiswehren seit der Einführung des Bezirksleistungsmarsches im ganzen fränkischen Raum. Sieger des Leistungsmarsches wurde zwar die Feuerwehr Hannberg aus dem Landkreis Bayreuth. Doch auf die Plätze zwei und drei kamen die Feuerwehrleute aus Bad Staffelstein und Weismain.

Einen Sieger aus dem Landkreis gab es dann doch. Die Freiwillige Feuerwehr aus Geutenreuth stellte die die beste Damengruppe. Selbst in der gesamten Wertung belegten die Damen einen hervorragenden 12. Platz. Aber auch die weiteren Platzierungen der Feuerwehren aus dem Landkreis zeigten eine ganz starke Leistung.

Folgende Plätze wurden erreicht: 4. FFW Wolfsdorf, 8. FFW Trieb-Mistelfeld, 9. FFW Trieb, 18. FFW Uetzing, 19. FFW Wallenstadt.

Die Siegerehrung wurde von Fachbereichsleiter Oberfanken, Gerold Schneiderbanger, vorgenommen, welcher die hohe Qualität der Wehren aus dem Landkreis hervorhob. Auch Kreisbrandrat Timm Vogler freute sich über den Erfolg „seiner Wehren“.

Lob von der Kommunalpolitik

Die Bürgermeister der einzelnen Wehren und Landrat Christian Meißner sehen in diesem Erfolg die kontinuierliche Weiterentwicklung der heimischen Wehren in einer Aufgabenstellung, die in der Brandbekämpfung und im Katastrophenschutz immer komplexer wird. Die Veranstaltung war die zweite Station um den Franken-Cup 2018. Der Abschluss ist am 13. Oktober im mittelfränkischen Windsbach.