LICHTENFELS/BANZ

Ein buntes Repertoire an Chorkunst

Der Sängerkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels präsentiert „Liebesfreud & Liebesleid“ mit der „kleine kantorey“ sowie „ZiemlichbesteStimmen“ am Samstag, 12. Juli, 19 Uhr, im Kaisersaal von Kloster Banz.

Die „kleine kantorey“ besteht seit 1995 in wechselnder Besetzung, aktuell vor allem aus besonders begabten Absolventen der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach. Das Ensemble pflegt das Ideal eines klaren und warmen A-cappella-Klangs. Zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben bezeugen dessen Qualität, zuletzt beim 9. Bayerischen Chorwettbewerb 2013 in München.

Das Repertoire umfasst neben der klein besetzten Ensemblemusik aus Renaissance und Frühbarock auch kammermusikalisch aufführbare Vokalwerke der Romantik und Moderne. Um auch ehemaligen Schülern und ambitionierten Sängern außerhalb Kronachs die Mitwirkung zu ermöglichen, werden die wöchentlichen Proben durch kompakte Probentage an Wochenendterminen ergänzt.

„ZiemlichbesteStimmen“

Der Gründer der „kleinen kantorey“, Burkhart M. Schürmann , studierte Schulmusik, Germanistik und Musikwissenschaft in Hannover sowie Chorleitung an der Hochschule für Musik Würzburg. Durch die aktive Teilnahme an diversen Meisterkursen vervollkommnete er sein Dirigat. Inspiriert wurde er zudem durch die Mitarbeit im Knabenchor Hannover. Er lehrt unter anderem Ensembleleitung, Gehörbildung und Formenlehre in Kronach.

„ZiemlichbesteStimmen“ ist ein Projekt im Sängerkreis Coburg, das über 3000 Sänger in 150 Chören vereint und somit eines der bedeutendsten Kulturträger der Region Coburg-Kronach- Lichtenfels ist. Der langjährige Vorsitzende Günter Freitag initiierte für den Kulturautausch der Städte Coburg und Salzburg 2013/2014 einen gemischten Projektchor, der interessierte und geübte Stimmen aus dem Sängerkreis vereint. Die Konzertreise in der Vorweihnachtszeit 2013 nach Salzburg war ein voller Erfolg.

Anna-Maria Frankenberger wird das Programm mit ihrem Harfenspiel bereichern: ersten Harfenunterricht erhielt sie bei Maria Lazar. Das Studium an der Hochschule für Musik Würzburg schloß sie mit dem pädagogischen und künstlerischen Diplom 2012 ab. Meisterkurse ergänzen ihre Ausbildung. Sie ist Stipendiatin der Riebesamstiftung. Als Musikpädagogin ist sie an der Jugendmusikschule Wertheim tätig. Zudem hat sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Die Rezitationen übernimmt Heidi Lehnert. Sie erhielt eine klassische Gesangsausbildung und besuchte die neue Münchner Schauspielschule mit Aufnahme in die „ZBF“. Sie arbeitet seither freischaffend als Schauspielerin und Regisseurin an verschiedenen Theatern, darunter Brentano-Theater, Chapeau Claque, Theaterwerkstatt Haßfurt, Landesbühne Oberfranken und Fürth.

Heidi Lehnert die Sprecherin

Die BR-Sprecherin ist unter anderem für die Universität Bamberg als Lehrbeauftragte in den Bereichen Regie und Sprecherziehung tätig. 2007 wurde sie für den Bayerischen Kunstförderpreis nominiert. Gemeinsam mit Kollegen hat Lehnert 2014 das „TiG“ (Theater-im-Gärtnerviertel) gegründet. Heidi Lehnert tritt regelmäßig mit den Bamberger Symphonikern auf. Ihre aktuelle Regiearbeit „Das kleine Ich-bin-Ich“ war bei den Bayerischen Theatertagen 2014 zu sehen.