BAD STAFFELSTEIN

Bad Staffelstein: Kosten bei Feuerwehreinsätzen neu geregelt

Absperrkellen der Feuerwehr liegen zum Einsatz bereit. Foto: Markus Drossel

Auch wenn alle Aktiven bei den Freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlichen Dienst leisten: Einsätze kosten Geld, und das nicht zu knapp. Seit einigen Jahren hat die Die Stadt deshalb eine Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen er Feuerwehren, um Kosten auf Verursacher beziehungsweise deren Versicherer umzulegen. Diese Satzung wurde nun aufgrund von Neuerungen und gemachten Erfahrungen zum 1. Dezember 2020 geändert. Einstimmig beschlossen die Stadträte, dass eine Personalstunde pro Feuerwehrdienstleistendem mit 28 Euro (bislang 24 Euro) angesetzt werden soll. Schlicht, weil der Stadt auch Kosten für die Aktiven entstehen, denn der Arbeitgeber kann einen Verdienstausfall geltend machen, verlässt sein Angestellter für einen Einsatz den Arbeitsplatz. Abgerechnet werden Einsätze in dem für die Hilfeleistung notwendigen Umfang. Weiterhin kostenfrei bleiben Einsätze und Tätigkeiten, die unmittelbar der Rettung oder Bergung von Menschen und Tieren dienen. Ausdrücklich auf den Verursacher umgelegt aber werden missbräuchliche Alarmierungen. Neu in der Satzung sind die Pauschaleansätze für das Ausrücken eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) 10 und eines Tragkraftspritzenfahrzeugs mit Wasser (TSF-W), denn die gab es bis vor kurzem in den Feuerwehren der Stadt nicht. Bürgermeister Jürgen Kohmann erläuterte, dass das TSF-W für die FFW Wiesen noch im Dezember zusammengestellt und wohl wenig später ausgeliefert werde. Das TSF-W für Stadel soll im Februar fertig sein, dann steht noch selbiges für Wolfsdorf aus. Und genanntes HLF 10 wird in Uetzing in Dienst gestellt. Pro gefahrenem Kilometer werden beim HLF 10 übrigens 5,74 Euro angesetzt, zuzüglich Ausrückestundenkosten von 164,58 Euro – und Personal. (mdr)

Schlagworte