VIERZEHNHEILIGEN

Traktoren-Wallfahrt tuckert nach Vierzehnheiligen

Angeführt von einem Fendt Bulldog und dem Wallfahrtsbild des Heiligen Christophorus rollte die Traktoren-Wallfahrt hinauf zur Basilika. Foto: Red

Man war schon fast versucht, auf die Straße zu laufen und schieben zu helfen. Doch am Ende hatten sie es den Berg hinauf zur Basilika dann doch geschafft. Eine kleine Abordnung historischer Bulldogs rollte am vergangenen Samstag nach Vierzehnheiligen bei der 13. Traktoren-Wallfahrt der „Oldtimerfreunde Bad Staffelstein“.

„Tuck-tuck-tuck“, so hallte es von ferne her, und da kamen sie schon. Nachdem die Dieselrosse gemeinsam zur Basilika hinaufgetuckert waren, drehten die Bulldog-Freunde eine Runde um die Wallfahrtsbasilika und stellten Lanz, Eicher, Fendt und Bautz in Reih und Glied ab. Dort gaben die Maschinen im Sonnenschein-Samstag ein prächtiges Bild ab. Die Motoren verstummten, um das Geläut der Basilika den Vortrag zu geben.

Die Schlepper-Liebhaber fanden sich im Gotteshaus ein, zu der von Oliver Scharold auf der Rieger-Orgel begleiteten Dankandacht mit Guardian Pater Maximilian. Dabei ging er in der Andacht auf die Legende des „Christusträgers“ ein. Dabei wurde schnell klar, dass Christophorus ein Mensch ist, der immer wieder aufbricht und sich auf die Suche macht.

Pater Maximilian segnete die Fahrzeuge und ihre Besitzer. Foto: red

Suche nach einem tiefen Sinn im Leben

Er sucht nach einem tiefen Sinn und einem letzten Ziel für sein Leben. Viele Menschen und Generationen haben durch viele Jahrhunderte in Christophorus und seiner Geschichte ein Vorbild, einen Wegweiser, ein Programm für ihr Leben gesehen. Die Christophoruslegende ist ein Bild menschlichen Lebens und zeigt die Suche nach dem Sinn, nach dem Großen, nach Gott.

Nach der Dankandacht zogen die Wallfahrer mit Pater Maximilian und dem Wallfahrtsbild des Heiligen Christophorus zu den ... Foto: red

Im Anschluss an den feierlichen Auszug aus der Wallfahrtsbasilika segnete Pater Maximilian die Traktoren und vor allem die Menschen, die mit ihnen unterwegs sind und erbat den Segen des Heiligen Christophorus. Der Schutzpatron der Verkehrsteilnehmer möge seine schützende Hand über die Schlepperfahrer auf all deren Wegen halten.

Durch den Glauben miteinander verbunden

„Die am heutigen Samstagvormittag in der Basilika versammelt sind, verbindet nicht nur ihre Leidenschaft für Traktoren, sondern auch der christliche Glaube“, so Walter Mackert von den Oldtimerfreunden. Nach einem gemütlichem Beisammensein in der Gaststätte nahe der Basilika, bei dem die Schlepperfreunde kräftig fachsimpelten und die Blasmusik spielte, warfen sie ihre Gefährte wieder an.

Wie ein Abschiedsgruß

Im Glanz der strahlenden Sonne verklang das immer leiser werdende Tuckern, gleichsam wie ein Abschiedsgruß. Bis zum kommenden Jahr, wenn man sich wieder trifft bei der nächsten Traktoren-Wallfahrt in Vierzehnheiligen.

 

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