THW Bad Staffelstein hilft in Pandemie und Flutkatastrophe

BAD STAFFELSTEIN

THW Bad Staffelstein hilft in Pandemie und Flutkatastrophe

Auch in diesem Jahr mussten die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks Ortsverband Bad Staffelstein auf einen traditionellen Jahresabschluss in feierlicher Runde mit Ehrengästen und gemütlichen Beisammensein verzichten. Der pandemischen Lage angepasst blickten sie vor den Bildschirmen zuhause gemeinsam auf ein ereignis- und einsatzreiches Jahr zurück.

„Corona hat uns noch immer fest im Griff“, sagte Ortsbeauftragter Johannes Stich in seinen einleitenden Worten der Online-Veranstaltung.

Drei Wochen lang in vom Hochwasser zerstörten Orten im Einsatz

„Das sieht man sowohl an den Einsätzen, die wir in diesem Jahr absolvierten, und auch in der Art und Weise wie wir wieder zu unserem Jahresabschluss zusammen kommen.“ So waren die Bad Staffelsteiner THW-ler fast 4300 Stunden im Einsatz zur Bekämpfung der Pandemie. Wie schon im Jahr zuvor unterstützen sie bei der Verteilung von Schutzausstattung, Impfzubehör, Schnell- und Selbsttests und betrieben bis in den Herbst das Pademiezentrallager des Landkreises Lichtenfels.

Neben der Pandemie beherrschte ein zweites Ereignis das Einsatzgeschehen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte: „Die Bilder gingen durch alle Medien und werden auch noch lange in unseren Köpfen bleiben“, sagte Johannes Stich, rückblickend auf die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Juli. Drei Wochen lang waren Helferinnen und Helfer des Bad Staffelsteiner THW in den Krisengebieten im Einsatz. Etwa 3 800 Einsatzstunden leisteten sie im Rahmen der Hochwassereinsätze.

Zwei neue Einsatzfahrzeuge erleichtern die Arbeit

Doch nicht nur von Einsätzen konnte Johannes Stich berichten. So durfte sich der Ortsverband in diesem Jahr erneut über zwei neue Einsatzfahrzeuge freuen: Ein Mannschaftstransportwagen für den Ortsverband und die Jugendgruppe sowie ein Mehrzweckgerätewagen für die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung erweiterten den Fuhrpark des Ortsverbandes. „Und auch das neue Meldefahrrad für den Zugtrupp soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben“, so Stich mit einem Augenzwinkern.

Mit einem großen Dank für das große ehrenamtliche Engagement und die hohe Einsatzbereitschaft schloss der Ortsbeauftragte den offiziellen Teil der virtuellen Veranstaltung. „Dieses Jahr hat uns allen wieder einiges abverlangt und so wünsche euch und euren Angehörigen schöne, möglichst ruhige Weihnachten. (red)