BAD STAFFELSTEIN

Pilgern in Bad Staffelstein: Wie „Beten mit den Füßen“

Pilgern mit der Ökumenischen Kur- und Urlauberseelsorge: Das steht für spirituelle Erlebnisse. Foto: Kurseelsorge

Pilgern mit der Ökumenischen Kur- und Urlauberseelsorge Bad Staffelstein, das bedeutet ein spirituelles Erlebnis und Naturerfahrung. Pilgern, so sagen viele erfahrene Gläubige, das sei wie Beten mit den Füßen. Auch wenn Pilgern in vielem dem Wandern gleicht, so gibt es eben doch diesen kleinen Unterschied, die Offenheit für spirituelle Erfahrungen.

Natürlich sind die Motivationen der einzelnen Pilger ganz unterschiedlich. Doch eins eint sie: sie suchen nach mehr als etwas Bewegung an der frischen Luft. Sie freuen sich etwa auf die Gemeinschaft, die sich beim gemeinsamen Gehen und der Einkehr meist schnell und unkompliziert einstellt. Sie freuen sich auf schöne Wege in Gottes Natur, die es hier am Obermain ja reichlich gibt. Sie freuen sich auf gute Gespräche und gedankliche Impulse.

Die Pilgerwege führen durch die wunderschöne Natur. Foto: Kurseelsorge

Pilgern kann Menschen auch öffnen für einen kurzen kostbaren Moment mit Gott, der bekanntlich ganz unplanbar schon hinter der nächsten Wegbiegung warten könnte.

Corona-Regeln gelten auch beim Pilgern

Die ehrenamtliche Pilgerbegleiterin und Pilgerbegleiter haben ihre Angebote nach den Corona-Regeln überdacht und angepasst. Mit Abstand, Maske – nur für die Einkehr, und da, wo man sich kurz näher kommt – Anmeldung und begrenzten Teilnehmendenzahlen machen sie sich mit Pilgerlustigen auf den Weg.

Im August und Oktober führen die Pilgerwege „Auf den Spuren alter Kreuzsteine“ zu schönen Orten mit interessanten Vorgeschichten. Am 19. August lautet der Titel: „Mord auf dem Weg zur Rockenstube“. Start ist um 10 Uhr an der Kapelle in Eichig (bei Rothmannsthal). Durch das Eichiger Felsenlabyrinth geht es etwa 15 Kilomter lang über Köttel und Altendorf nach Isling (Einkehr) und zurück. Die Teilnehmendenzahl ist be-grenzt. Bitte bei Pilgerbegleiterin Hildegard Wächter bis zum 14. August anmelden: Tel. (09573) 3314445, E-Mail: waechter.boehringer@t-online.de.

Das gemeinsame Erleben steht beim Pilgern im Mittelpunkt. Foto: Kurseelsorge

Am 7. Oktober geht es unter dem Titel „Grenzland-Gemetzel“ auf den Weg. Start ist um 10 Uhr an der Kapelle in Görau (bei Weismain). Die rund 15 Kilometer lange Strecke führt vom Görauer Anger über den Herrenstein zum Kreuzsteinnest bei Buchau (Einkehr) und zurück. Auch hier ist die Teilnehmendenzahl Corona bedingt begrenzt und eine Anmeldung bei Pilgerbegleiterin Hildegard Wächter bis zum 29. September erbeten.

Kapellenweg am Obermain

Am 12. September gibt es eventuell noch ein weiteres Pilgerangebot auf dem „Kapellenweg am Obermain“, das aber zum heutigen Zeitpunkt noch unsicher ist. Interessenten werden gebeten, dafür die lokale Presse zu nutzen beziehungsweise die Internetseite der Ökumenischen Kurseelsorge. (red)

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