BAD STAFFELSTEIN

Moll investiert rund drei Millionen Euro

Einblick in die Batterieproduktion (v. li.) Geschäftsführer Dr. Klaus Eichhorn, Bürgermeister Mario Schönwald und Betrei... Foto: red

Bei Moll Batterien läuft es nach der Insolvenz und dem Besitzerwechsel wieder rund. Über die geplanten Investitionen informierte sich Bürgermeister Mario Schönwald bei einem Besuch bei einem der größten Arbeitgeber der Stadt Bad Staffelstein. Empfangen wurde er von der Geschäftsführung und dem Vorsitzenden des Betriebsrats, Patrick Werner.

Der Bürgermeister hat sich während eines Betriebsrundganges und im Gespräch mit Mitarbeitern einen Eindruck von der Produktion und die Arbeitsbedingungen bei Moll nach dem Neustart im Mai 2021 verschafft. „Es ist gut zu sehen, dass es gelungen ist, Moll mit seinen 240 Arbeits- und Ausbildungsplätzen zu erhalten“, sagte Schönwald. „Moll ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.“

Neue Maschinen sollen angeschafft werden

Geschäftsführer Dr. Klaus Eichhorn informierte Bürgermeister Schönwald über die anstehenden Investitionen in den Jahren 2022 und 2023 von drei Millionen Euro in neue Maschinen zur Verbesserung der Energieeffizienz, Steigerung der Produktivität und Optimierung der Arbeitsbedingungen. „Als Stadt Bad Staffelstein werden wir die anstehenden Investitionen in die weitere Nachhaltigkeit von Moll im Rahmen unserer Möglichkeiten begleiten und unterstützen“, versicherte Schönwald.

Die Moll Batterien GmbH produziert Batterien für verschiedene Anwendungen, vor allem für die Automobilindustrie. Am Standort Bad Staffelstein sind derzeit rund 240 Mitarbeiter und Auszubildende beschäftigt. Moll ist Entwicklungspartner für die Automobilindustrie und hat in der Vergangenheit Meilensteine für die Entwicklung heutiger moderner Starterbatterien gesetzt (etwa Batterien für die Start-Stopp-Funktion).

Für Senkung des CO2-Ausstoßes und bessere Arbeitsbedingungen

Moll startete am 1. Mai 2021 mit neuen Investoren. Im vergangenen Jahr gelang bereits die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. In den kommenden drei Jahren werden erhebliche Investitionen in den Maschinenpark zur Steigerung der Produktivität und Energieeffizienz, zur Optimierung der Arbeitsbedingungen sowie zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes getätigt. Absatzschwerpunkte sind neben dem Ersatzmarkt und dem Exportgeschäft unter anderem der Volkswagen-Konzern – beliefert werden die Fabriken von Skoda, Seat, der Marke Volkswagen, Audi sowie Porsche.

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