EBENSFELD

Firmung in Ebensfeld mit Erzbischof Ludwig Schick

Firmung in Ebensfeld mit Erzbischof Ludwig Schick
Zwei Gruppen spendete Erzbischof Ludwig Schick in Ebensfeld das Sakrament der Firmung. Foto: Gerd Klemenz

Ein wichtiger Schritt im Leben eines jungen katholischen Christen ist der Empfang das Sakraments der Firmung. Dies bedeutet die religiöse Mündigkeit. Denn durch die Firmung soll ein Jugendlicher mehr Verantwortung für sich, für die Kirche und für die Gesellschaft übernehmen.

Die große Ehre, von Erzbischof Ludwig Schick persönlich gefirmt zu werden, hatten am vergangenen Freitag 36 junge Christen der Pfarreien Mariä Verkündigung Ebensfeld, Sankt Martin Döringstadt, Maria Schmerz Eggenbach, Sankt Wolfgang Kleukheim und Mariä Unbefleckte Empfängnis Prächting. Ein Novum war dabei, dass man diese Feier in zwei Schichten abhielt.

Bürgermeister Bernhard Storath begrüßte den Erzbischof im Gottesgarten. Den Firmlingen wünschte er einen schönen Tag sowie eine schöne weltliche Feier. Die eindrucksvollen Festgottesdienste zelebrierte der Bamberger Oberhirte gemeinsam mit Pater Lijoy Jacob und Pfarrer i.R. Udo Zettelmaier.

„Patenschaft ist helfen, dass junge Menschen ein gutes und erfülltes Leben finden als Christen. Nehmt so eure Patenschaft wahr und ernst.“
Ludwig Schick, Erzbischof, zu den Firmpaten
Firmung in Ebensfeld mit Erzbischof Ludwig Schick
Einen eindrucksvollen Festgottesdienst erlebten beide Gruppen, die von Erzbischof Ludwig Schick gefirmt wurden. Foto: Gerd Klemenz

In seiner Homilie erklärte der Erzbischof zunächst, dass alle Gefirmten diesen Gottesdienst als Firmerneuerung verstehen dürfen und, was Patenschaft bedeutet. „Patenschaft ist helfen, dass junge Menschen ein gutes und erfülltes Leben finden als Christen. Nehmt so eure Patenschaft wahr und ernst“, mahnte der Erzbischof.

Anschließend ging Ludwig Schick auf die für das Leben wesentlichen Dinge ein, die man nicht kaufen kann – Luft, Sauerstoff und Freundschaft. So ähnlich sei es auch mit dem Heiligen Geist, zeigte er auf. Zuletzt verdeutlichte er, wozu die Gläubigen den heiligen Geist brauchen. Hier ging er auf die drei göttlichen Tugenden – Glaube, Hoffnung und Liebe – ein.

Stolz und dankbar, dass der Erzbischof selbst gekommen ist

Firmung in Ebensfeld mit Erzbischof Ludwig Schick
Erzbischof Ludwig Schick spendete 36 junge Christen in zwei Gottesdienste in der Ebensfelder Pfarrkirche Maria Verkündig... Foto: Gerd Klemenz

Nachdem die Firmbewerber ihr Taufversprechen erneuert hatten, spendete der Erzbischof das Sakrament der Firmung. Dazu traten die Firmlinge jeweils einzeln mit ihren Paten an den Altar; dabei mussten sie eine Maske tragen. Der Bamberger Oberhirten sprach die Worte: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Dazu zeichnete er auf die Stirn des Firmlings ein Kreuz mit Salböl, dem Chrisam – als Symbol für die Übertragung der Gaben des Heiligen Geistes.

Die jungen Christen hatten sich eingangs sehr stolz gezeigt, dass sie vom Erzbischof persönlich gefirmt werden. Zu den Fürbitten waren verschiedene Firmlinge in den würdevollen Gottesdiensten eingebunden. Im Anschluss richteten sie Dankesworte an den Bamberger Erzbischof und überreichten ihm die Diaspora-Kollekte für das Bonifatiuswerk. Die Feier wurde musikalisch an der Orgel von Manuel Höppner bereichert.

Firmung in Ebensfeld mit Erzbischof Ludwig Schick
Zur Firmung traten die Jungen und Mädchen einzeln mit ihrem Paten an den Altar. Foto: Gerd Klemenz

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