Firmung für 50 Jugendliche in Bad Staffelstein

BAD STAFFELSTEIN

Firmung für 50 Jugendliche in Bad Staffelstein

Das Sakrament der Firmung erhielten 50 Jugendliche aus den Pfarreien Uetzing, Frauendorf und Bad Staffelstein mit den Filialgemeinden durch den Bamberger Weihbischof Herwig Gössl in drei Gottesdiensten. Wegen der Pandemie waren nur beschränkte Besucherzahlen erlaubt, alle Anwesenden mussten Masken tragen und die Abstandsregeln einhalten.

Ein Novum war die Firmfeier am Mittwoch, bei der 34 Jugendliche in zwei Schichten in der Pfarrkirche Sankt Kilian das Sakrament empfingen. Am Donnerstag wurden schließlich, mit einen Jahr Verspätung, nochmals 16 Jugendliche der 9. Klasse gefirmt. Corona-bedingt musste die Feier um ein Jahr verschoben werden, da sie eigentlich für Juli 2020 geplant war. Als Andenken an ihre Firmung erhielt jeder Firmbewerber ein Erinnerungsbild, das die Aussendung des Heiligen Geistes mit einer zarten Taube zeigt.

„Gottes Geist gibt Orientierung, wenn alles drunter und drüber geht.“
Herwig Gössl, Weihbischof

Weihbischof Herwig Gössl zelebrierte sowohl am Mittwoch die zwei aufeinanderfolgenden Gottesdienste, als auch den am Donnerstag, wobei jeweils Stadtpfarrer Georg Birkel als Konzelebrant mitwirkte. Gemeindereferent Matthias Beck führte mit Regularien zum Firmungsablauf, aber auch zur Einhaltung der Corona-Hygieneregeln in die außergewöhnlichen Firmungsfeiern ein.

In seiner Predigt ging Weihbischof Gössl auf die Taube als bekanntes Symbol für den Heiligen Geist ein: „Der Heilige Geist kam auf Jesus herab – wie eine Taube – so haben wir im Evangelium gehört.“ In vielen Kirchen finde sich die Taube als Symbol des Heiligen Geistes wieder. Der Weihbischof erklärte den Firmlingen wofür die Taube steht und was das Symbol über den Heiligen Geist aussagt. „Betet um den Heiligen Geist, dass er euch hilft, das Richtige zu tun und den richtigen Weg zu gehen. Gottes Geist gibt Orientierung, wenn alles drunter und drüber geht“, sagte der Weihbischof. Im Sakrament der Firmung werden den Jugendlichen Gottes Geist geschenkt: „Er wird euch nie verlassen und durch euer ganzes Leben begleiten.“

Das Salböl wird ohne Körperkontakt mit einem Wattebausch aufgetragen

Nachdem die Firmbewerber ihr Taufversprechen erneuert hatten, spendete der Weihbischof das Sakrament der Firmung. Dazu traten die Firmlinge jeweils einzeln mit ihren Paten an den Altar. Dabei mussten sie eine Maske tragen. Herwig Gössl zeichnete nun auf der Stirn des Firmlings ein Kreuz mit Salböl, dem Chrisam – als Symbol für die Übertragung der Gaben des Heiligen Geistes. Um Körperkontakt zu vermeiden, wurde das Salböl nicht mit den Fingern, sondern mit einem Wattebausch aufgetragen.

Zu den Fürbitten waren verschiedene Firmlinge in den würdevollen Gottesdiensten mit eingebunden. Im Anschluss richteten sie Dankesworte an den Weihbischof und überreichten ihm eine Spende für das Bonifatiuswerk. Die Feier wurde musikalisch an der Orgel von Sabine Liebl und gesanglich von Susanne Lindner mitgestaltet. (red)