KUTZENBERG

Feuer im Keller des Bezirksklinikums Kutzenberg

Die Freiwilligen Feuerwehren und der Rettungsdienst hatten die Einsatzlage am Bezirksklinikum Obermain in Kurzenberg schnell im Griff. Foto: BRK/Tobias Eismann

Vermutlich war es ein brennender Drucker oder ein Computer, der zu einem groß angelegten Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst auf dem Gelände des Bezirksklinikums Obermain geführt hat. Dank der professionellen Vorgehensweise der Pfleger und Ärzte wurde kein Patient verletzt.

Pfleger meldet der ILS: Es brennt wirklich im Krankenhaus

„Es war am Montag um 10.41 Uhr, als wir von der Feuerwehr über die Brandmeldeanlage eines Krankenhausgebäudes nach Kutzenberg alarmiert wurden“, sagt Kreisbrandrat Timm Vogler im Gespräch mit dieser Redaktion. „Bereits auf der Anfahrt erfuhren wir von der Leitstelle, dass es wirklich brennt, denn ein Pfleger hatte angerufen.“

Beim Brand in Kutzenberg gab es letztlich keine Verletzten. Foto: BRK/Tobias Eismann

Sofort wurde die Alarmstufe erhöht: Feuerwehren aus den Landkreisen Lichtenfels und Bamberg sowie auch aus Ebern wurden mobilisiert.

„Es brannte im Kellergeschoss im dortigen Büro. Der Raum wurde durch das Feuer ziemlich zerstört. Unter Atemschutz wurde es von den Feuerwehrleuten aus Ebensfeld gelöscht“, bilanziert der Einsatzleiter der Feuerwehr.

Die Feuerwehren stehen für den Einsatz bereit. Foto: BRK/Tobias Eismann

„Vorbildlich war das innerbetriebliche Brandmanagement, das hervorragend funktioniert hat. Pfleger und Ärzte hatten die 32 Patienten schon in einen benachbarten Rauchabschnitt in Sicherheit gebracht, als wir ankamen. So bestand für sie keine Gefahr.“

Umfangreiche Reinigungsarbeiten beginnen nach dem Einsatz

Insgesamt waren gut 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Techniker des Bezirksklinikums, die mit Rauchgasen in Kontakt kamen, wurden vom Rettungsdienst vor Ort betreut. Zwei wurden letztlich und vorsorglich in Krankenhäuser eingeliefert.

Rotkreuz Zettlitz auf Anfahrt. Foto: BRK/Tobias Eismann

Die Feuerwehr entrauchte das Kellergeschoss mit Hochdrucklüftern, danach begannen umfangreiche Reinigungsarbeiten, um die darüberliegenden pflegerischen Bereiche wieder in Betrieb nehmen zu können. „Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer übergaben wir von der Feuerwehr das Gebäude wieder an den Betreiber“, schließt Timm Vogler. Das ist die GeBO („Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken“). Eine Schadenshöhe liegt laut Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken bei rund 20000 Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur unklaren Brandursache aufgenommen.

 

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