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Feierstunde der CSU im Gedenken an Franz Josef Strauß

Frauenunions-Kreisvorsitzende Kathrin Roth, CSU-Kreisgeschätsführerin Simone Holzschuh, Landrat Christian Meißner, der Leiter des Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung, Michael Möslein, Bezirkstagspräsident Henry Schramm, MdL Jürgen Baumgärtner, MdEP Monika Hohlmeier und B... Foto: Holzschuh

Jüngst haben sich CSU-Mitglieder am Gedenkstein von Franz Josef Strauß versammelt, um ihm zu gedenken und den Tag der Deutschen Einheit zu feiern. Gekommen war allen voran die Abgeordnete des Europäischen Parlaments und Tochter des früheren Landesvaters, Monika Hohlmeier.

Auch Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, Bezirkstagspräsident Henry Schramm, der Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner sowie Landrat Christian Meißner und weitere Mitglieder der heimischen CSU-Familie zählten zu den Gästen. „Einheit“ sollte das Schlüsselwort des Festakts sein. Deutschland als eine Einheit, die gemeinschaftlich die aktuell kritische Situation überwindet in dem angepackt wird, Mut gefunden wird, die uns bedrohenden Krisen abzuwenden.

„Wir müssen uns auf unsere ,innere Einheit‘ konzentrieren“, forderte Henry Schramm in seiner Rede und wies darauf hin, dass sich um die Unsicherheiten, Sorgen und Ängste der Menschen seitens der Politik gekümmert werden müsse, um den sich steigernden Egoismus entgegen zu wirken. Nur durch gesellschaftlichen Zusammenhalt kann verhindert werden, dass das Fundament unsere Demokratie zusammenbricht.

Auch gedenke er Franz Josef Strauß, so Schramm, indem er sich auf Strauß damalige klare politische Führung berufe, die in Krisenzeiten, wie nun wieder von Nöten sei. Dies schaffe man, indem man mit Zielen, Prinzipien und handwerklich guten Beschlüssen arbeitee, wie es zu Zeiten von Franz Josef Strauß der Fall war.

Ähnlich äußerte sich Monika Hohlmeier. Man müsse aufhören ständig nur Kritik zu üben und darüber das Anpacken zu vergessen. Jeder Einzelne aus der Bevölkerung habe eine Verantwortung sich selbst und der Gesellschaft gegenüber. Es sei nun Aufgabe, den Menschen das Misstrauen gegenüber der Politik zu nehmen und ihnen Mut zu machen, das eigene Land voranzubringen, eben die Zukunft gemeinsam, einheitlich anzupacken.

Emmi Zeulner fokussierte sich auf die Werte der Nationalhymne. Einigkeit und Recht und Freiheit, seien teilweise Werte, die in der damaligen DDR mit Füßen getreten worden seien, und Deutschland dürfe nie mehr an so einen Punkt gelangen, an dem ein Staat die Freiheit von Menschen einschränkt und in die intimsten Bereiche der Menschen eindringt. (red)

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