UNNERSDORF

Erzieherin in Kita Banzgau positiv auf Corona getestet

Im BRK-Haus des Kindes Banzgau in Unnersdorf wurde bei einer Erzieherin eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt. Foto: red

Die erst seit Montag gestartete Notbetreuung im BRK-Haus des Kindes „Banzgau“ in Unnersdorf ist von einem Corona-Fall betroffen. Eine Erzieherin wurde positiv auf das Corona-Virus getestet, wie das Rote Kreuz mitteilte.

Nach den Worten von BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak hatte die Mitarbeiterin im Rahmen der bayernweit gültigen Notbetreuungsregelungen zwei Hortkinder in Obhut gehabt. Ein Kinderpfleger war ebenfalls in dieser Betreuung eingebunden. Da eine Corona-Infektion bestätigt wurde, gelten die Kinder und der Kollege als sogenannte Kontaktpersonen, für die aller Voraussicht nach Quarantäne-Regelungen greifen.

Die übrigen Betreuungsangebote sind nicht betroffen

Nach Bekanntwerden wurden die betroffenen Eltern und der Beschäftigte entsprechend durch die Einrichtung informiert. Sie bleiben weiter zuhause in Eigenisolation. Auch das Gesundheitsamt wurde unverzüglich eingeschaltet, das nun die weiteren Abklärungen übernommen hat.

Im Moment sind die übrigen Notbetreuungsangebote nicht betroffen, da nach dem Hygiene- und Schutzkonzept der Einrichtung auf eine räumliche und personelle Trennung der Notgruppen geachtet werde, wie Thomas Petrak ausführte. Vorsorglich lassen sich weitere Kolleginnen bei der Teststelle in Burgkunstadt testen. Nach den Worten von Thomas Petrak sei die Mitarbeiterin emotional bewegt über die Infektion, die nach dem Auftreten von erhöhter Temperatur durch einen von ihrem Hausarzt veranlassten Test festgestellt wurde. Daher drücken er und das gesamte Kollegium die Daumen, dass der Krankheitsverlauf für die Mitarbeiterin möglichst milde verlaufe.

Die gegenwärtige Infektionswelle verdeutliche noch einmal, wie gefährlich diese Erkrankung ist, so der Kreisgeschäftsführer. Es werde fast unmöglich, die Kinderbetreuung selbst im reduzierten Maße aufrechtzuerhalten. Man habe beinahe den Eindruck, die zweite Infektionswelle sei noch infektiöser als die erste. Obwohl die Beschäftigten mit Andrea Drexel an der Spitze mit äußerster Vorsicht und unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen agierten, stelle diese Situation einen Rückschlag dar, der alle Beteiligten betroffen mache.

Betroffenheit wegen Rückschlag trotz strenger Schutzvorkehrungen

Man spüre, wie die Beschäftigten sich einsetzten, für die von ihnen betreuten Kinder und den Eltern zur Verfügung zu stehen und daher dürfe auch die Motivation, in der Corona-Pandemie zu bestehen, nicht sinken. „Ich hoffe sehr, dass keine Resignation eintritt, die angelaufenen Impfungen bald greifen und weiterhin alle fest mithelfen, sich gegen die Pandemie zu stemmen“, betonte Thomas Petrak.

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