BAD STAFFELSTEIN

Ein Lächeln kann viel erreichen: Madeleine I. aus Schönbrunn

Ein Lächeln kann viel erreichen: Madeleine I. aus Schönbrunn
Königin Madeleine wird gekrönt. Foto: red

Von 2014 bis 2016 „regierte“ Madeleine Zapf als 5. Thermenkönigin das Thermenmeer und war das Gesicht der Obermain Therme in Bad Staffelstein. Als Thermenkönigin und somit als Aushängeschild der Obermain-Therme, von Bad Staffelstein und der ganzen Region mit einem Lächeln auf all jenes aufmerksam zu machen, lag der gebürtigen Schönbrunnerin besonders am Herzen.

Gerade durch ihre Amtszeit habe die 29-Jährige ihre Heimat noch mehr schätzen gelernt, sagt sie. Der Abschied als Thermenkönigin wurde ihr dadurch etwas erleichtert, dass sie auch nach ihrer Amtszeit noch für die Therme auf Messen und Werbetouren gehen sowie beim Gutscheinverkauf vor Weihnachten aushelfen konnte. Besonders stolz sei sie gewesen, als sie als Model und somit als Gesicht für Werbefotos für die Homepage und die Facebook-Seite der Obermain-Therme angefragt wurde. Madeleine Zapf, die mittlerweile in Röbersdorf bei Hirschaid wohnt, blickt auf ihre Amtszeit zurück und verrät dem Obermain-Tagblatt ihre schönsten Erinnerungen.

Frage: Was hat Dich damals dazu bewegt, Dich als Thermenkönigin zu bewerben?

Madeleine Zapf: Damals wohnte ich noch bei meinen Eltern in Schönbrunn bei Bad Staffelstein. Ich lebte bis dahin meine komplette Kindheit dort, wuchs auf zwischen Seen, Wäldern, dem Staffelberg etc. Ich fand es einfach immer wunderschön dort. Als die Anzeige dann in der Zeitung stand, sprach ich mit meiner Mama darüber und fand sofort Gefallen an dem Gedanken, für die komplette Region rund um Bad Staffelstein und für die Obermain-Therme das neue Gesicht zu werden. Mich reizte diese Vorstellung sehr, sodass ich mich bewarb.

Wie hat sich Dein Leben durch Deine Amtszeit verändert? Wirkt es bis heute nach?

Madeleine: Ich wurde gefragt, ob ich die Obermain-Therme weiterhin unterstützen möchte. Ehrlich gesagt habe ich damals nicht lange überlegen müssen. Die folgenden zwei Jahre nach meiner Amtszeit war ich gerne als Aushilfe bei der Obermain-Therme angestellt. Ich besuchte weiterhin Messen, unterstützte beim Gutscheinverkauf vor Weihnachten, fuhr auf Werbetouren mit usw. So habe ich den Abschied als Thermenkönigin nicht ganz so schlimm gefunden, da ich alle weiterhin gesehen oder sogar weiter mit ihnen gearbeitet habe.

Ein Lächeln kann viel erreichen: Madeleine I. aus Schönbrunn
Madeleine Zapf heute. Foto: red

Ich wurde sogar für Werbefotos aus dem Marketing der Obermain-Therme angefragt, was mich super stolz gemacht hat, vor allem, wenn ich mich danach auf der Homepage oder in Facebook gesehen habe. Gerade im lokalen Umfeld wurde ich sehr oft mit „Thermenkönigin“ angesprochen, ob auf meiner Arbeit oder im privaten Bereich. Auch nach der offiziellen Amtszeit ging es lange so weiter, teilweise bis heute.

Wirst Du nach wie vor erkannt?

Madeleine: Von Fremden eher nicht, bei den Bekannten oder Arbeitskollegen kommt es ab und zu noch vor, dass sie in Bezug auf die Therme an mich denken.

Was konntest Du Positives aus Deiner Amtszeit mitnehmen?

Madeleine: Ich schätze meine Heimat noch mehr, da ich gesehen habe, wie viele Urlauber von teilweise sehr weit her hierher kommen, um Urlaub zu machen.

Ein Lächeln kann viel erreichen: Madeleine I. aus Schönbrunn
Königin Madeleine während des Altstadtfestes (Umzug). Foto: red

Hast Du besondere Erinnerungen bzw. Erinnerungsstücke an deine Amtszeit? Wenn ja, welche?

Madeleine: Das ist eine schwierige Frage, im Endeffekt war jedes Ereignis auf seine ganz eigene Art besonders und schön. Angefangen von einer Werbetour im strömenden Regen, die am Ende abgebrochen wurde, über bitterkalte Tage, an denen nur Tee und Wärmflasche warme Gedanken bringen konnten, bis hin zu all den sonnigen Tagen und netten Besuchern am Stand, die das Frankenlied angestimmt haben, war wirklich alles dabei. Das alles hat es einfach so abwechslungsreich, lustig und spannend gemacht.

Was war Dein schönstes Erlebnis?

Madeleine: Definitiv war die Inthronisierung ein ganz besonderer Moment. Was war ich im Vorfeld aufgeregt gewesen, all der Aufwand nur für mich, das war überwältigend. Besonders schöne Erlebnisse waren die Feste in der Heimat, die ich als Thermenkönigin besucht habe, wie das Altstadt- und das Bierbrauerfest. Inmitten meiner Familie, meiner Freunde, von Bekannten und aller Besucher und Urlauber habe ich mich total wohl gefühlt und habe es total genossen.

Warum ist es sinnvoll und wichtig, dass Bad Staffelstein eine Thermenkönigin hat?

Madeleine: Durch die vielen Reisen habe ich selbst erst erfahren, wie viele Regionen in Deutschland ein Aushängeschild – eine „Königin“ oder „Prinzessin“ – haben. Eine Thermenkönigin gab es allerdings nur einmal, und das war schon sehr besonders. Es ist wichtig, auf sich als Urlaubsregion aufmerksam zu machen, und wie geht das besser als mit einer Thermenkönigin?

Was machst Du aktuell?

Madeleine: Ich arbeite in der HUK in Coburg in einer Controlling-Gruppe und bin dort verantwortlich für das Berichtswesen.

Was würdest Du künftigen Bewerberinnen mit auf den Weg geben?

Madeleine: Wichtig ist, seid authentisch, fröhlich und kommunikativ. Mit eurem Lächeln könnt ihr so viel erreichen und auf euch aufmerksam machen. Das ist als Aushängeschild von Bad Staffelstein, der Region und der Obermain-Therme sehr wichtig.

 

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