EBENSFELD/KLEUKHEIM

Ein bleibendes Denkmal für Wilhelm Ebitsch aus Kleukheim

Ein bleibendes Denkmal für Wilhelm Ebitsch aus Kleukheim
Am 5. Oktober verstarb der weithin bekannte Kleukheimer Wilhelm Ebitsch. Foto: Otto Weidner

Sicherlich ganz in seinem Sinne war die Würdigung, die der Kreisverband Lichtenfels und der Ortsverband Ebensfeld des Bund Naturschutz dem am 5. Oktober verstorbenen Kleukheimer Wilhelm Ebitsch zuteil werden ließen: Im Rahmen einer ganz besonderen Gedenkveranstaltung im Beisein seiner Familie wurde ihm zu Ehren am vergangenen Samstag eine Linde, der Symbolbaum des Bund Naturschutz in Bayern, gepflanzt.

Naturschutzwächter und Leiter von Exkursionen

Kreisvorsitzender Anton Reinhardt und Ortsvorsitzender Ludwig Wendler würdigten in der musikalisch umrahmten Feier sein Wirken für Natur- und Umweltschutz. Nicht nur im Privaten war Wilhelm Ebitsch aktiv, wo er unzählige Bäume und Hecken pflanzte und so dem Artensterben entgegentrat. Auch auf Ortsebene engagierte er sich kommunalpolitisch und viele Jahre unter anderem auch als 2. Vorsitzender der BN-Ortsgruppe für Ebensfeld.

Auf Kreisebene war er nicht nur als Naturschutzwächter für den Landkreis Lichtenfels tätig, sondern brachte auch unzähligen Menschen bei den Exkursionen der Umweltstation die Schönheiten der Natur näher. In diesem Sinn widmete Wilhelm Ebitsch sein Leben neben der Familie und dem Gesang besonders seiner fränkischen Heimat am Obermain.

Der Standort des Baumes auf einem Gemeindegrundstück am Abzweig nach Peusenhof besitzt mit dem Blick auf Kleukheim und dem Veitsberg Symbolcharakter. An dieser Stelle hat Wilhelm Ebitsch nicht nur Weiden in einem Feuchtbiotop gepflanzt und dieses dadurch erhalten, sondern auch die nach Jahrzehnten immer noch notwendige Krötenaktion ins Leben gerufen. Mit der Hymne der Franken „Wohlauf die Luft“ endete die kleine Feierstunde für einen ganz besonderen Naturschützer.

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