EBENSFELD

Bau eines Horts an der Ebensfelder Schule

Bau eines Horts an der Ebensfelder Schule
Die Option, der gestiegenen Nachfrage nach Hortplätzen durch die Nutzung des ehemaligen „Neuner-Anwesens“ in der Hauptstraße Herr zu werden, ist vom Tisch. Der Gemeinderat beschloss, einen sechsgruppigen Hortneubau auf dem Areal der Pater-LUnkenbein-Schule zu errichten im Rahmen ... Foto: Mario Deller

Ein wahres Mammutprogramm zu bewältigen hatte der Gemeinderat am Dienstagabend. Beschlossen wurde der Neubau eines Kinderhorts an der Pater-Lunkenbein-Schule, um dem steigenden Betreuungsbedarf gerecht zu werden.

Die bestehenden fünf Hortgruppen in der Schule reichen nicht mehr aus. Im Raum standen die Optionen, auf dem früheren „Neuner-Anwesen“ in der Hauptstraße einen Hort zu errichten oder an der Pater-Lunkenbein-Schule. Planungsbüros erstellten hierzu Machbarkeitsstudie mit Kostengegenüberstellungen als für das Gremium wichtige Entscheidungsbasis.

Zwar wären drei Hortgruppen auf dem „Neuner-Anwesen“ gut unterzubringen, doch gegen einen zweiten Standort in der Hauptstraße spricht der höhere Personal- und Absprachebedarf, was die Personalkosten verteuern würde. Auch die Rektorin Ursula Hoydem sprach sich daher für einen Hortstandort an der Schule aus.

Daher beschlossen die Räte mit 17:2 Stimmen den Neubaus eines sechsgruppigen Horts an der Schule, der im Zuge der Generalsanierung des Schulareals erfolgen soll. Bürgermeister Storath geht von einer FAG-Förderung aus.

Förderung von 90 Prozent für das schnelle Internet

Der Markt Ebensfeld ist bekanntlich als erste oberfränkische Kommune in eine neue Förderinitiative des Freistaats Bayern zur flächendeckenden Gigabitversorgung eingestiegen. Es lockt eine staatliche Förderung von 90 Prozent bis zu einer Investitionssumme von maximal acht Millionen Euro. Um davon zu profitieren, geht der Umsetzung allerdings ein aufwändiger Prozess voraus. Nach ersten erfolgten Stufen von Bestandsaufnahme bis Markterkundung beschloss man nun die nächsten Schritte: In einem zweistufigen Verfahren wählt der Markt Ebensfeld einen Netzbetreiber, also Pächter, aus. Das Betreibermodell bedeutet, dass die Gemeinde das Netz selbst bauen lässt und dieses zum Betrieb an einen Provider übergeben wird. Sobald ein Pächter gefunden ist, schreibt der Markt Ebensfeld den Netzbau mit Tiefbau und Glasfasermontage aus. Danach erfolgen die Veröffentlichung des Ergebnisses des Auswahlverfahrens, ein Förderantrag an die Bezirksregierung, ein Kooperationsvertrag betreffend Netzbetreiber und Netzbau sowie die Veröffentlichung eines Fördersteckbriefs und einer Projektbeschreibung.

Ja zu Photovoltaikanlage in Eggenbach

Die Eigentümerin des Grundstücks Sonnenleite 4 in Eggenbach möchte direkt an der Kreisstraße Lif 17 eine Photovoltaikanlage errichten. Die Kreisgruppe Lichtenfels des Bund Naturschutz hat sich in einer Stellungnahme gegen das Vorhaben ausgesprochen, weil die Potenziale von Dachflächen auf bestehenden Gebäuden gegenüber Freilandanlagen vorzuziehen seien. Dies dien dem sparsamen Umgangs mit den vorhandenen Flächen. Nach Beratung der Stellungnahmen beschloss der Gemeinderat einstimmig den Billigungs- und Auslegungsbeschluss als nächstem Schritt zur Umsetzung der Photovoltaikanlage.

Einen Schritt weiter ist auch das Vorhaben eines Unternehmens, das ein Bürogebäude sowie eine Lagerhalle für die Aufbereitung von ökologischen Erzeugnissen nahe Unterneuses an der Niederauer Straße auf einem rund 3700 Quadratmeter messenden Areal errichten will. Nachdem der Gemeinderat bereits im Vorjahr die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Unterneuses Nord III“ beschlossen hatte, durchlief dieser nun die Phase des frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung. Das Staatliche Bauamt Bamberg forderte wegen des zusätzlichen Verkehrs die Einmündung mittelfristig zu verbessern. Bei zwei Gegenstimmen billigte der Gemeinderat den geänderten Bebauungsplanentwurf und beschloss die erneute Auslegung.

Neue Brücke in Prächting kostet 125 000 Euro

Bau eines Horts an der Ebensfelder Schule
Eine Prüfung ergab, dass die Eisenträger an dieser Brücke in Prächting durchgerostet sind. Der Gemeinderat beschloss den... Foto: Mario Deller

Bei der Überprüfung der Brücke an der Straße Am Kellbach in Prächting wurde wegen durchgerosteter Eisenträger ein lastfreier, 1,50 Meter breiter Schutzstreifen angeordnet und ein Neubau empfohlen. Die Räte beschlossen den Neubau, der voraussichtlich 2021 erfolgen soll. Die Kosten werden auf 125 000 Euro geschätzt. Man werde prüfen, ob es hierfür Zuschüssse geben, merkte der Bürgermeister an.

Aus dem Gemeinderat

Die Erschließungsstraße im Baugebiet „Brauhausweg II“ in Prächting soll „An der Kellbachaue“ heißten und die im Baugebiet „An der Oberleiterbacher Straße“ in Kleukheim „Lehmgrube.“

Wegen der Neufassung des Umsatzsteuergesetzes wurden zusammen mit dem Steuer- und Kommunalberater Andreas Leffer alle 280 Einnahmehaushaltsstellen der Kommune beleuchtet hinsichtlich einer künftigen Umsatzsteuerpflicht. Neben der Vermietung des Toilettenwagens, der Marktstände, des Vereinsmobils, der Gebührenordnung für die Dreschhalle in Unterbrunn oder der Hundesteuersatzung betrifft die neue Rechtslage auch die Gebühren für die Benutzung des Naturbads. Hier wurde als Änderung die Anhebung der Gebühren für die Familien-Saisonkarte von 40 auf 50 Euro beschlossen, die übrigen Eintrittspreise bleiben unverändert. Eine geringfügige Anpassung erfolgt bei den Zeltplatz-Gebühren.

Bau eines Horts an der Ebensfelder Schule
Einen Schritt weiter ist das Vorhaben eines Unternehmers, auf dieser Grünfläche in der Niederauer Straße eine Betriebsst... Foto: Mario Deller

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