BAMBERG

Bamberger Don Bosco Musikanten in Brüssel

Eine Abordnung der Don Bosco Musikanten reiste zum Sommerempfang der Vertretung des Freistaates nach Brüssel. Foto: Zacarias Garcia

Auf Einladung der Bayerischen Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales, Melanie Huml, reiste eine Abordnung der Don Bosco Musikanten Bamberg zum Sommerempfang in die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union nach Brüssel.

Im Beisein von Regierungspräsidentin Piwernetz, Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Vertretern von Kommunen, sowie vieler weiterer geladener Gäste fand diese Veranstaltung statt, welche die Bamberger Musikanten umrahmen durften.

Beim Empfang präsentierte sich „Oberfranken Offensiv“ und die grenzüberschreitende Initiative Euregio Egrensis. Im Vorfeld der Übernahme der Europäischen Ratspräsidentschaft Tschechiens im 2. Halbjahr 2022 bildete die grenzüberschreitende Initiative einen besonderen Schwerpunkt.

„Musik verbindet die Menschen. Sie ist auch ein wichtiges Bindeglied zwischen Oberfranken und Tschechien.“
Melanie Huml, Staatsministerin

In ihrer Begrüßung sagte Staatsministerin Melanie Huml: „Musik verbindet die Menschen. Sie ist auch ein wichtiges Bindeglied zwischen Oberfranken und Tschechien.“ Sie hieß deshalb die Don Bosco Musikanten aus Bamberg in der bayerischen Vertretung recht herzlich willkommen.

Sie sollten quasi, aus Oberfranken kommend, mit böhmischer Blasmusik das Bindeglied zu Tschechien herstellen. Das stellten sie auch eindrucksvoll unter Beweis und sorgten den ganzen Abend für gute Unterhaltung.

Bevor man den Tag beendete, wurden noch einige, typisch belgische, nicht dem „fränkischen Geschmackssinn“ entsprechende, fruchtige Craftbiere probiert.

Eine Tour durch Brüssel

Am nächsten Tag starteten die Bamberger Musiker zu einer kleinen Stadtführung wo unter anderem der wunderschöne „Grand Place“, der zentrale Platz in Brüssel mit seiner einzigartigen Architektur, der Königspalast (Palais Royal) und die Kathedrale St. Michael und St. Gudula große Aufmerksamkeit fanden. Eines der Wahrzeichen Brüssels, das 61 cm große „Manneken Pis“, das sich so mancher Musiker etwas größer vorgestellt hatte, durfte da auch nicht fehlen.

Ebenso wurden natürlich die berühmten Brüsseler Pralinen und Waffeln verkostet. Ein kurzer Abstecher ins Parlamentarium rundete die Stadtführung ab, bevor nach einem Essen in der bayerischen Vertretung die Heimreise angetreten wurde. Wieder einmal haben die Bamberger Musiker in einem europäischen Nachbarland auf sich aufmerksam gemacht. Es war eine Fahrt, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt. (red)

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