BAMBERG

Bamberg als Leuchtturm der Digitalisierung

Die Plakatpräsentation der Smart City Bamberg. Foto: Lars Hofmann

Bamberg erhält in den nächsten sieben Jahren insgesamt 15,75 Millionen Euro Fördergelder des Bundesinnenministeriums, um die Welterbestadt zu einem Leuchtturm der Digitalisierung zu machen. Im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ wurden bundesweit 32 Städte für eine Förderung ausgewählt und sind nun Smart City Modellstandort.

In Bayern konnten sich zwei Städte qualifizieren: Neben Bamberg darf sich auch Kirchheimb. München Smart City nennen. Oberbürgermeister Andreas Starke sieht sich in seinen Bemühungen bestätigt „Bamberg zu modernisieren und gleichzeitig die Liebenswürdigkeit unserer Stadt zu erhalten.“

Monatelang den Antrag vorbereitet

Die Verwaltung habe in monatelanger Arbeit, fleißig und konzentriert den Antrag für die Bundesförderung erarbeitet. „Dieser Erfolg bringt uns dem Ziel, die Verwaltung zu modernisieren und die Digitalisierung zum Wohle der Bürgerschaft zu nutzen, deutlich näher. Jetzt gilt es in enger Zusammenarbeit mit der Universität, der Bürgerschaft und allen Institutionen und Einrichtungen dafür zu sorgen, den Förderbetrag von 15,75 Millionen Euro zielorientiert einzusetzen. Ich freue mich auf die vielen Projekte die wir in den nächsten Monaten auf den Weg bringen werden,“ sagte Starke.

Beworben hat sich die Stadt mit einem kompetenten Bündel von digitalen Vorhaben, die von der Verwaltung der Stadt, der Universität, den Stadtwerken, der Stadtbau Bamberg, dem Welterbezentrum und über 150 Bürgerinnenund Bürgern entwickelt und bewertet worden sind. Dies erfolgte in einem Online-Verfahren, da eine geplante Open Space Veranstaltung wegen Corona kurzfristig abgesagt werden musste.

Fünfjährige Umsetzungsphase

Die ausgezeichnete Bewerbung der Stadt umfasst eine zweijährige Strategieentwicklung und eine fünfjährige Umsetzungsphase. Thematisch gehören unter anderem das digitale Welterbe, die neue Mobilität, „ein ResearchLab“ der Universität Bamberg, moderne und digitale Formen der Bürgerbeteiligung und des Bürgerservice, wohnortnahe Quartiersprojekte und digitale Gesundheitsdienste dazu.

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