BAD STAFFELSTEIN

Bad Staffelsteiner Schlemmervielfalt auf einen Blick

Bad Staffelsteiner Schlemmervielfalt auf einen Blick
Druckfrisch und gerade von Anne Maria Schneiderübergeben: Zweiter Bürgermeister Hans Josef Stich stöbert schon in der ersten Genussanbieterkarte. Foto: Monika Schütz

„Schön, dass wir so viele haben, und das aus den unterschiedlichsten Sparten!“ Hans Josef Stich, stellvertretender Bürgermeister der Stadt, war richtig begeistert: „Wurst, Bier, Fische, Wein, Bäcker – da ist alles mit dabei“, fing er zu schmökern an, kaum hatte er ein druckfrisches Exemplar der „Genussanbieterkarte“ in den Händen.

„Das ist jetzt meins, das ist jetzt nicht meins – da kann sich jeder gleich orientieren“, fand er. In der Tat sind in der eben erschienen Faltkarte 47 Genussanbieter aufgelistet. Kontaktdaten und spezielle Produkte des Anbieters sind auf der Karte ebenso eingetragen wie ihre Lage und Adresse im Stadtgebiet. Die Vorderseite der Faltkarte stellt dabei die Anbieter aus der Kernstadt vor, die Rückseite präsentiert die Anbieter aus den umliegenden Dörfern.

Eine Breze für den Bäcker, ein Reh für Wildprodukte

Farbige Symbole wie eine Breze für den Bäcker oder ein Reh für Wildprodukte erleichtern den Überblick. Der gefüllte Bierkrug nebst Hopfen und Malz symbolisiert die elf Brauereien, eine „Wurstplatte“ die Metzgereien. Honig und Fisch stehen für die Imker und die beiden Fischzuchtbetriebe, eine „Gemüseauswahl“ ist Erkennungszeichen der vielen Direktvermarkter auf dem Plan.

Der heimische Künstler Hermann Heinrich Hacker hat hier mit seinen detailgetreuen Illustrationen einen schönen Beitrag zur Gestaltung geleistet, nicht zu vergessen den eigentlichen Entwurf des Stadtplanes, der ebenfalls von ihm stammt.

Anne Maria Schneider, Leiterin vom Kur und Tourismus Service der Stadt Bad Staffelstein, ist zu recht stolz: „Erstens werden regionale Produkte stark nachgefragt. Zweitens unterstützen wir so unsere regionalen Anbieter!“ Die Stadt habe das in einem Stadtgebiet, was andere Tourismusregionen erst in der Weite ihres Landkreises hätten.

„Wir zeigen Einheimischen und Gästen, was Bad Staffelstein alles hat“, betont sie die Wichtigkeit der regionalen Produkte beim Pressegespräch am Mittwoch im Sitzungssaal des Rathauses. Genießer fänden im „Gottesgarten am Obermain“ nicht nur eine der landschaftlich schönsten Gegenden Bayerns mit herausragenden Sehenswürdigkeiten, wie die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und das Kloster Banz, sondern auch eine wahre Fülle an hochwertigen kulinarischen Genüssen, so die Tourismus-Service-Leiterin.

Von Schnaps über Wachteleier bis zu Nudeln

Bad Staffelsteiner Schlemmervielfalt auf einen Blick
Ein Bildausschnitt: übersichtliche Symbole sorgen füreine perfekte Orientierung auf der Karte. Jeder weiß sofort, wo es ... Foto: Monika Schütz

Langjährige Handwerkstradition beim Brauen und Backen, eine große Auswahl an Obstsorten und nicht zuletzt die bodenständigen Direktvermarkter und kleinen Hofläden machen die Adam-Riese-Stadt zu einem Genussort, der seinen Namen verdient.

Als besonderen Service stellt Genussbotschafterin Adelgunde Gagel einen typisch-fränkischen Korb zusammen, der – je nach Wunsch – Köstlichkeiten aus den Schnapsbrennereien enthält, Kräutersalze, alles für eine deftige Brotzeit oder auch fruchtige Säfte, Butter, Wachteleier, Nudeln und Pralinen. Natürlich alles „made in Bad Staffelstein“. Adelgunde Gagel bietet auch einen Lieferservice an.

Die neue Faltkarte ist kostenlos, sie liegt ab sofort im Foyer des Kur und Tourismus Service in der Bahnhofstraße 1 in Bad Staffelstein aus und kann auch außerhalb der Öffnungszeiten abgeholt werden.

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