ZAPFENDORF

Zapfendorf: Bürgermeisterkandidat Senger sucht die Gespräche

Will Bürgermeister in Zapfendorf werden: der Sassendorfer Michael Senger. Foto: red

Die Säle, in die Michael Senger Bürger des Markts Zapfendorf einlädt, sind immer gut gefüllt. Den Anfang machte der 32-jährige Bürgermeisterkandikat Ende Januar im Sporthaus in Zapfendorf, wo ein gemischtes Publikum dem ausführlichen Lebenslauf des ausgewiesenen Verwaltungsfachmanns zuhörte.

Neben seiner beruflichen Erfahrung konnte Senger auch mit zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten beeindrucken. Im Anschluss an seine politischen Vorhaben stellte sich Senger den Fragen des Publikums.

Wunsch nach einem Radweg bis Unteroberndorf geäußert

Neben dem Wunsch, einen Radweg bis Unteroberndorf auszubauen, brachten die Zapferdorfer ihr Anliegen nach weiteren Bauplätzen vor. Senger erwiderte, dass zunächst die bereits ausgewiesenen Baugebiete in Lauf und Sassendorf umgesetzt werden müssen, bevor man über weitere Baugebiete nachdenken könne. Zudem sei es wichtig, auch im Bestand nach einzelnen Bauplätzen zu schauen, um Lücken zu schließen sowie Leerstand entgegen zu wirken.

In den vergangenen beiden Wochen besuchte der Bürgermeisterkandikat bereits Unterleiterbach, Sassendorf, Roth und Lauf. Die Laufer beklagten, dass es schon länger keine Bürgerversammlung in ihrem Ort gab und regten an, regelmäßig solche Sitzungen in den Gemeindeteilen stattfinden zu lassen.

Zum Ärger der Bürger: lange keine Bürgerversammlung in den Orten

In Sassendorf stellten sich die Mehrzahl der Kandidaten für den Gemeinderat der Wählergemeinschaft Sassendorf vor. Zudem lud Senger drei Kandidaten für den Kreistag in seinen Heimatort ein. Sven Bachmann (FDP, Zapfendorf-Sassendorf), Pius Schmelzer (BBL, Scheßlitz) und die Bürgermeisterin von Breitengüßbach Sigrid Reinfelder (BBL, Breitengüßbach) warben für sich und die anderen Kandidaten der umliegenden Gemeinden, damit der nördliche Landkreis auch im Kreistag stärker vertreten sein sollte. Darüber hinaus betonte Reinfelder, dass sie sich eine interkommunale Zusammenarbeit mit Senger sehr gut vorstellen könne.

Bei Rundgängen ins Gespräch gekommen

Ebenso wichtig wie die Vorstellungsveranstaltungen in den Gemeindeteilen ist der Kontakt mit den Leuten, den Michael Senger bei seinen Rundgängen aufnimmt. „An der Haustür und auf der Straße erzählen mir die Leute eher von ihren Sorgen und Wünschen,“ erzählt der Bürgermeisterkandidat. Senger berichtet, dass sich viele um die medizinische Versorgung vor Ort sorgen. Neben dem Gesundheitszentrum, für das bereits Fördermittel vorhanden sind, ist es ihm ein wichtiges Anliegen, auch Hausärzte in Zapfendorf zu erhalten.

Immer wieder wurde auch das „Aquarena“ angesprochen, dessen langfristigen Erhalt Senger sichern möchte. „Einige Bürger wünschen sich ein anderes Zeitmodell. Wer nur zum Schwimmen kommt, muss bisher ein Tagesticket kaufen. Für diese Badegäste wäre ein Tarif mit kürzen Aufenthalten begrüßenswert,“ so der Sassendorfer.

Weitere Themen, die die Menschen vor Ort beschäftigen, seien die Jugendförderung, der Wunsch nach einem Jugendzentrum in Zapfendorf oder die Erneuerung einiger Kinderspielplätze in Zapfendorf und einigen Gemeindeteilen. (red)

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