FRAUENDORF

Hahnenschlag in Frauendorf: Senger schafft's kurz und bündig

Viel Orientierungssinn war beim Hahnenschlag von Vorteil: Richard Senger aus Krögelhof platziert den ersten erfolgreichen Schlag des Abends. Foto: Gerd Klemenz

In diesem Jahr fand die Kirchweih im Lautergrund einige Kalendertage früher als in den Vorjahren statt. Die Veranstaltung der Dorfgemeinschaft Frauendorf – Krögelhof und der Freiwilligen Feuerwehr Frauendorf zog bei angenehmen Sommertemperaturen viele Gäste an. Moderator Heinrich Gründel und sein Assistent Jürgen Zapf nutzten das zusätzliche Tageslicht, um weitere unterhaltsame Späße zu treiben.

Zahlreiche Versuche gab es beim Hahnenschlag in Frauendorf auf dem Dorfplatz. Hier versucht der ehemalige Frauendorfer A... Foto: Gerd Klemenz

Die Veranstaltung begann mit dem bekannten Hahnenschlag. Die Preise fielen anders aus als in den Vorjahren: Die Hauptpreise wurden nicht mehr in Form von lebenden Tieren, sondern in Form von dekorativen Figuren für den Garten ausgelobt. Lediglich der dritte Preis war ein lebender Stallhase.

Eine Änderung der Spielregeln

Das Einhorn-Spiel: Für zwei Treffer gab es ein Getränk. Foto: Gerd Klemenz

Dank dieser Änderung der Spielregeln beteiligten sich auch viele Urlauber an der Kirchweihgaudi, weil niemand zu befürchten hatte, mit einem lebenden Tier als Preis nach Hause zu fahren. Und das Losglück war am Anfang gerade den Urlaubern treu.

Frauendorfer Kinder und Kinder von Feriengästen beim Eierlauf. Foto: Gerd Klemenz

Viele erfolglose Versuche von Teilnehmern aus Bremen und Oldenburg sorgten beim Hahnenschlag für viel Gelächter. Denn einen Dreschflegel hatte offenbar vorher noch niemand in den Händen gehalten. Mit verbundenen Augen fiel manchen sogar das Halten dieses Werkzeugs schwer. Trotz Unterstützung durch das Publikum und Heinrich Gründel traf niemand den Blumentopf.

Das erforderte viel Geschick von den Teilnehmern: Der Transport des Keks von der Stirn zum Mund - ohne Hände, nur mit ei... Foto: Gerd Klemenz

Erst Richard Senger aus Krögelhof beendete die Pechsträhne kurz und bündig und sicherte sich mit einen gekonnten Schlag den vierten Preis: eine Salami. Neben dem bekannten Eierlauf für die Kinder hatte sich Heinrich Gründel als Aufheiterung weitere neue Späße ausgedacht: Wer schafft es, einen Keks, der auf die Stirn gelegt wird, mit geschickter Mimik in den Mund zu bekommen?

Urlauber übersetzen aus dem Fränkischen

Beim Einhorn-Spiel flogen die Styopor-Ringe durch die Luft. Hier versuchen sich Michael und Petra Finzel aus Krögelhof. Foto: Gerd Klemenz

Wer von den Urlaubern kann den fränkischen Satz „Däs Marmeladenamerla is abä a wengla klaa“ ins Hochdeutsch zu übersetzen? Oder das Einhorn-Spiel, bei dem Styropor-Ringe vom Ehepartner mit einer Mütze mit aufgeklebtem Kegel aufgefangen werden musste.

Beim Hahnenschlag in Frauendorf waren (2.v.l.) Richard Senger, Heinrich Gründel, Sara Dittrich, Mark Gutgesell erfolgrei... Foto: Gerd Klemenz

Beim Hahnenschlag ging der lebende Stallhase an Sara Dittrich aus Heidelberg. Mark Gutgesell aus Frauendorf freute sich über die Edelrost-Entenfamilie. Der erste Preis, einen roten Hahn aus Blech, konnte Moderator Heinrich Gründel, der sich auch selbst aktiv am Hahnenschlag beteiligte, für seinen Garten gewinnen.

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