BAD STAFFELSTEIN/KRÖGELHOF

Beim Zeltlager in Krögelhof Fahne gegen Überfälle verteidigt

Bei Zeltlager in Krögelhof Fahne gegen Überfälle verteidigt
Ihren Spaß hatten zahlreiche Kinder und Jugendliche beim Zeltlager des TSV Staffelstein. Darüber freute sich auch Bürgermeister Jürgen Kohmann (5. v. li.). Foto: Hartmut Klamm

Vor Kurzem fand das 32. Jugendzeltlager des TSV 1860 Staffelstein in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring und der Bayerischen Sportjugend in Krögelhof statt. Am Montag war es soweit: 46 junge Sportler aus dem gesamten Landkreis im Alter von sieben bis 15 Jahren rückten in Krögelhof an. Trotz unbeständigem Wetter mit Hitze, Starkregen und Wind verbrachten sie eine kurzweilige Woche auf dem Zeltplatz im Wald.

Die Lagerleiter Uwe Dietz, Volker Spielmann und Michael Kolb hatten mit ihren fleißigen Helfern ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Unter der bewährten Leitung von Nici Walter wurden zum Beispiel Dracheneier aus Kreativ-Beton hergestellt, Stofftaschen bedruckt und Trommeln aus Blumentöpfen gebastelt. Nach einem Kurzlehrgang im Schnauzkarten startete ein Turnier mit schönen Preisen.

Die „Lagerhunde“ Finn, Ida und Scotti waren eine große Hilfe

Auch fertigten die Jungen und Mädchen eine Lagerfahne an, die es im Laufe der Woche jeden Tag gegen Überfälle zu verteidigen galt.

Dies gelang den Jugendlichen mit Hilfe der „Lagerhunde“ Finn, Ida und Scotti auch immer. In unmittelbarer Nachbarschaft an der Küpser Linde hatte die Dom-Jugend aus Bamberg ihr Lager aufgeschlagen, was natürlich überfallen werden musste.

Abwechselnd halfen die Kinder und Jugendlichen beim Zubereiten der Speisen mit. Die Köche hatten sich eine abwechslungsreiche Speisekarte ausgedacht. Es gab unter anderem Schweinebraten und Klößen und Wirsing. Auch Bürgermeister Jürgen Kohmann konnte sich von der Qualität überzeugen. Der Renner waren wieder die leckeren „Krögelburger“. Antonio, Chef der Staffelsteiner Eisdiele, ließ es sich nicht nehmen, einen Abstecher nach Krögelhof zu machen, was natürlich bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut ankam.

Am letzten Tag wurde der traditionelle Elternabend abgehalten, zu dem auch wieder ein Lagerlied komponiert wurde. Die Angehörigen belohnten dies mit tosendem Beifall. Voller Stolz zeigten die Jungen und Mädchen danach den Eltern die selbst gebastelten Sachen.

Eine große Ehre wurde Martin Fritz mit der Ernennung zum „Ehrenlagerleiter“ zu teil. Martin Fritz engagiert sich schon seit vielen Jahren für das Zeltlager, bei dem er selbst 25 Jahre als Lagerleiter fungierte.

Schlagworte