VIERZEHNHEILIGEN

Eine Rose für die Liebste in Vierzehnheiligen

Eine Rose für die Liebste in Vierzehnheiligen
Ein Symbol für den Zauber der Liebe: In Vierzehnheiligen feierten die Jubelpaare an zwei Wochenenden ihr Ehejubiläum zusammen mit Geistlichen und Ministranten. Foto: Gerd Klemenz

Hochzeitstage und Ehejubiläen geben immer wieder Anlass innezuhalten und die Paarbeziehung neu zu bedenken. Aus der gesamten Erzdiözese Bamberg kamen zahlreiche Jubelpaare, die bereits seit 40, 50, 60 oder gar 65 Jahren verheiratet sind, nach Vierzehnheiligen, um an zwei Wochenenden gemeinsam zu feiern. Der Geistliche Rektor der Bildungshäuser Vierzehnheiligen, Domvikar Professor Elmar Koziel, lud dazu ins Diözesanhaus ein.

Eines der Paare sind Maria und Georg Will aus Weiden bei Weismain. Sie feiern in diesem Jahr ihre Rubinhochzeit, den 40. Hochzeitstag. „Es war ein wunderschönes Wochenende, bei dem man in sich gehen konnte“, sagte Georg Will. „Es war nachdenklich aber auch heiter zugleich. Es gab Gelegenheit den Bezug zueinander zu vertiefen, aber auch den Blick auf die gegenwärtige Lebensphase zu richten“, meinte seine Ehefrau Maria. „Ein guter Anlass, um auf die guten und frohen Stunden zurückzuschauen, die man gemeinsam meistern konnte.“

Eine Rose für die Liebste in Vierzehnheiligen
Ein Symbol für den Zauber der Liebe: In Vierzehnheiligen feierten die Jubelpaare an zwei Wochenenden ihr Ehejubiläum zus... Foto: Gerd Klemenz

„Wir sind heuer bereits zum dritten Mal hier“, sagte Maria Aumüller aus Eltmann. In diesem Jahr begehen sie und ihr Gatte Hans ihren 60. Hochzeitstag. Sie verbrachten ein abwechslungsreiches Wochenende. „Einen schönen Tag werden wir jetzt noch im Gottesgarten verbringen, bevor wir heim fahren“, meinte ein Jubelpaar aus Burgebrach, das im August ihre goldene Hochzeit feierte.

„Es gab Gelegenheit, den Bezug zueinander zu vertiefen, aber auch den Blick auf die gegenwärtige Lebensphase zu richten.“
Maria Will, Weiden

Dankbarkeit ist das Zauberwort, das mit anderen verbindet

Höhepunkt des Treffens für die Jubelpaare war ein feierlicher Dankgottesdienst mit Professor Elmar Koziel am Gnadenaltar der Basilika. Mit vielen Angehörigen, Verwandten und Freunden feierten 59 Jubelpaare dabei Eucharistie.

Die Dankbarkeit stellte der Geistliche in den Mittelpunkt seiner Predigt. So leicht es sich auch anfühle, das Wort „Danke“ komme vielen nur schwer über die Lippen. „Das Wörtchen danken ist mit denken verwandt. So kommt es nicht von ungefähr, dass oft der dankbar wird, der einmal unvoreingenommen über die vielen Zusammenhänge seines Lebens nachdenkt“, so der Geistliche.

Eine Rose für die Liebste in Vierzehnheiligen
Einander verbunden: Maria und Georg Will aus Weiden feiern ihre Rubinhochzeit. Foto: Gerd Klemenz

Noch in der Basilika überreichte der Bräutigam eine Rose an seine Liebste als Zeichen der Verbundenheit. Die romantischen Blicke, die sich die Ehepaare dabei zuwarfen, ließen erkennen, dass das Feuer der Liebe noch immer in ihnen brennt.

Wie zu Beginn zogen sie dann feierlich mit Kirchenschweizer Daniel Reitz durch den Haupteingang, um auf den Stufen der Basilika ein Erinnerungsfoto zu machen. Kurzweilig ging es beim abschließenden Treffen mit Mittagsessen zu.

 

Schlagworte