KALTENBRUNN

„Ersthelfer“: Gemeinderat im Itzgrund stimmt zu

„Ersthelfer“: Gemeinderat im Itzgrund stimmt zu
er Umbau und die Sanierung der Itzgrundhalle sind in vollem Gang. Foto: Martin Koch

Die Freiwillige Feuerwehr Gleußen möchte eine First-Responder-Gruppe einrichten. Auf Deutsch kann man auch von einer „örtlichen Einrichtung organisierter Erster Hilfe“ sprechen. Hintergrund ist, dass es im Notfall schneller gehen soll. Es sollen möglichst mindestens zehn aktive Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Außerhalb deren Versicherung sollen für die Gemeinde keine finanziellen Lasten entstehen. Der Gemeinderat Itzgrund stimmte der Bildung einer solchen Ersthelfergruppe bei der Feuerwehr Gleußen zu.

Der Umbau und die Sanierung der Itzgrundhalle sind zwar schon einige Zeit im Gange. Aber jetzt kann man auch richtig was sehen. Ein großes Gerüst rund ums Haus und dazu ein imposanter Kran zeigen den Betrachtern, dass es voran geht. Im Moment geht es zunächst um die Dacharbeiten.

Die markanten Sheddächer sind verschwunden und werden durch einen eher konventionellen Dachstuhl ersetzt. Der ist vor allem eines: billiger als die Sheddächer. Wie Verwaltungsrat Dieter Scherbel von der Gemeinde Itzgrund mitteilte, rechnet Bürgermeister Werner Thomas mit einem Fertigstellungstermin des ganzen Umbau- und Sanierungsprojektes im Frühsommer 2020. Auf jeden Fall liegen Finanzierung und Bauarbeiten im Plan. 1,35 Millionen soll schließlich das ganze Bauprojekt kosten. Mehr als die Hälfte davon, rund 800 000 Euro, seien auf jeden Fall schon als Aufträge vergeben worden.

Bauarbeiten am Kernwegenetz ein weiteres Thema

Bei den Bauarbeiten in Sachen Kernwegenetz hat sich der Gemeinderat mit der Abfolge beschäftigt. Den meisten Kummer macht den betroffenen Anliegern, den Aussiedlern zwischen Herreth und Püchitz der Kernweg 217. Der soll aus fördertechnischen Gründen in eine andere „Schublade“ kommen, damit es schneller vorangeht. Weiter sollen vorne stehen ein Kernweg 117 von der sogenannten Kadersmühle nach Schottenstein, und die Verbingung von Kaltenbrunn zum Gut Schenkenau. Barbara Leicht und Ute Florschütz wurden vom Gemeinderat zu Rechnungsprüferinnen für den Itzgrundmarkt bestimmt. Der Gemeinderat führt jetzt eine Bürgersprechstunde im Rathaus ein, immer am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr. Es sei manchmal leichter, komplexe Angelegenheiten mündlich abzuklären als im Schriftverkehr. Es könnte evtl. eine Anmeldung notwendig sein, damit sich Bürgermeister oder Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung inhaltlich vorbereiten könnten.

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