DRAISDORF

Feuerwehreinsatz bei Draisdorf: Wald im „Dietzenroth“ in Flammen

Ein außer Kontrolle geratenes Nutzfeuer am Waldstück „Dietzenroth“ zwischen Draisdorf und Herreth hat am Rosenmontag zu einem größeren Feuerwehreinsatz geführt. Bereits am Samstag hatte der Waldbesitzer dort von Borkenkäfer befallene Bäume umgemacht und das Reisig verbrannt. Der Sturmwind ließ die erloschen geglaubten Flammen Tage später wieder auflodern.

Kurz vor Mittag heulten in Herreth, Kaltenbrunn und Bad Staffelstein die Sirenen auf. Der Steilhang am Ausläufer der Eierberge, der zudem einige Kilometer vom nächsten Ort entfernt war, stellte die Einsatzkräfte um Kommandant Norbert Köhler aus Herreth vor einige Herausforderungen.

Das Wasser an Bord der Tanklöschfahrzeuge war schnell aufgebraucht, so dass eine rund 600 Meter lange Schlauchstrecke von einem Weiher gelegt werden musste. Ebenso ließen die Feuerwehrler die umliegenden Landwirte ihre Güllefässer mit Wasser füllen und vor Ort bringen. Der böige Wind sorgte dafür, dass sich die herumliegenden Äste und der ausgetrocknete Waldboden immer wieder entzündeten. Die gut 50 Einsatzkräfte mussten das Waldstück komplett fluten.

Ein Radlader half der Feuerwehr dabei, den Flächenbrand zu bekämpfen. Die ebenfalls alarmierten Kräfte des Rettungsdienstes mussten zum Glück nicht eingreifen.