BAD STAFFELSTEIN

TSV-Kinderfasching: Ententanz und Stimmungsrakete

Es regnete zu Beginn des TSV-Kinderfaschings in der Peter-J.-Moll-Halle. Nein, nicht etwa dicke nasse Tropfen, die gab es auch, aber draußen, sondern Bonbons. Mit einem Bonbon-Regen startete am Sonntagnachmittag das fröhliche Treiben, das diesmal unter dem Motto stand: „Fasching ist nur einmal im Jahr.“ Der TSV hätte kein besseres Motto wählen können, denn auch der Nachwuchs zeigte, das er feiern kann.

Unter der Moderation von Ulla Donath und dem Team des TSV Staffelstein erlebten die Kinder einen unvergesslichen Nachmittag. So luden der legendäre „Luftballon-Tanz“, der „Ententanz“ und Aktionen wie Sackhüpfen zum Mitmachen ein. DJ Toni sorgte mit dem ein oder anderen Faschingslied dafür, das keine Langeweile aufkam. Was sich in der Natur als kompliziert herausstellen könnte, ein Tänzchen zwischen einer Meerjungfrau und einem Schmetterling, war beim Fasching des TSV kein Problem.

Donath hatte so allerlei Überraschungen und Aktionen in petto. „Welche Tiere gibt es auf den Bauernhof?“ Neben Kühen (muh), Katzen (miau) und Schweinen (grunz) wurde auch ein Floh genannt. Doch welchen Laut gibt eigentlich ein Floh von sich? Egal, auf die Beantwortung dieser Frage kommt es nun wirklich nicht an. Dafür wurde die eine oder andere Stimmungsrakete gezündet. Wie das geht: So laut wie möglich mit den Füßen trampeln, in die Hände klatschen und in die Luft springen.

Eisbären beim Sackhüpfen

Beim Sackhüpfen traten Polizisten gegen Eisbären, Sportler gegen Cowboys und Ballerinas gegen Piraten an. Höhepunkt des Nachmittags aber war der Auftritt der Mädchen von der Ballettschule Alice Göhl. Während die Jüngsten als fröhliche Bienen über die Tanzfläche schwebten, erfreute eine weitere Gruppe von Tänzerinnen als anmutige Schmetterlinge das Publikum. Etwas komplizierter gestaltete sich der Auftritt der dritten Gruppe der Ballettschule. Höhepunkt der Darbietung war eine nicht ganz einfache Übung, die viel Geschick erforderte. In einer Reihe aufgestellt sollte jeweils das rechte Bein der Nachbarin hochgehoben werden. Dies erforderte viel Geschick, Konzentration und Übung. Dafür gab es viel Applaus.

Und dann gab es auch wieder eine Maskenprämierung. Eine nicht ganz leichte Aufgabe für die Jury. Den fünften Platz belegte ein Skelett-Teufelchen, gefolgt von einem Musketier, einer gruseligen Ballerina und einem Troll. Mit ihrem Flamingo-Kostüm setzte sich Nele an die Spitze der Maskierten.