WATTENDORF

Auf den Spuren der Quastenflosser

Das Fossil eines Quastenflossers, welches im Steinbruch bei Wattendorf gefunden wurde. Foto: red

Das Bayerische Fernsehen hat die erfolgreichen Fossil-Grabungen des Bamberger Naturkunde-Museums im Steinbruch der Firma Andreas Schorr bei Wattendorf zum Anlass für eine ausführliche Berichterstattung genommen.

Seit 2004 legt das Museumsteam dort jährlich jeweils für einige Wochen spektakuläre Fossilien frei, die in der Ausstellung „Frankenland am Jurastrand“ auf reges Interesse der Besucher stoßen. Urtümliche Schmelzschuppenfische, Haie, Quastenflosser, Schildkröten, Schlangensaurier, Krokodile und ein Flugsaurier sind Teile der beeindruckenden Ausbeute. Doch bis ein attraktives Fossil im Museum präsentiert werden kann, ist es ein langer, im wahrsten Sinne des Wortes steiniger Weg, an dessen Anfang die gezielte Suche im Steinbruch steht.

Deshalb begleitete das Aufnahmeteam des BR die Wissenschaftler und ehrenamtlichen Grabungsmitarbeiter zusätzlich einen Tag lang im Steinbruch, um die akribische Fossilsuche in den dortigen Jurakalken zu dokumentieren. Kommt ein Fossil beim Abheben der Plattenkalke zum Vorschein, beginnt die aufwändige Bergung. Schließlich muss das kostbare Fundgut im Präparationslabor mit größter Sorgfalt von überdeckenden Kalkschichten befreit und die einzelnen Bruchstücke fachmännisch zusammengesetzt werden – eine Arbeit die bei größeren Fossilien mehrere Hundert Stunden in Anspruch nehmen kann. Schließlich die besten Neufunde in die Museumsausstellung integriert.

Das Team des BR hat diesen gesamten Weg in eine spannende Geschichte gepackt, die nun am Samstag, 11. August um 17.45 Uhr auf Bayern3 in der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“ ausgestrahlt wird.