ALTENKUNSTADT

Wahlkampf in Form eines Ortsspaziergangs durch Altenkunstadt

Wahlkampf in Form eines Ortsspaziergangs durch Altenkunstadt
Auf dem Kordigast gönnten sich die Teilnehmer am „Ortsspaziergang“ der SPD eine Pause. Von links: Vorstandsmitglied Dieter Friebe, Dritter Bürgermeisterin Almut Schuhmann, SPD-Bundestagskandidat Simon Moritz, Kreis- und Gemeinderat Frank Novotny sowie SPD-Ortsvereinsvorsitzender ... Foto: Dieter Radziej

Wahlkampf in Corona-Zeiten – wie geht das? Sicherlich eine Frage, die alle Parteien knapp fünf Monate vor den Bundestagswahlen gleichermaßen beschäftigt. Eine gute Antwort dafür fand der SPD-Ortsverein, indem der Vorstand eine Einladung an den SPD-Bundestagskandidaten Simon Moritz zu einem „Wahlkampf-Spaziergang“ aussprach.

Der SPD-Bewerber um ein Bundestagsmandat zeigte sich überrascht von diesem Vorschlag und sagte dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Karlheinz Hofmann spontan seine Teilnahme zu. Zusammen mit weiteren Vorstandsmitglieder und Gemeinderäten begab sich Simon Moritz danach auf den Ortspaziergang, wobei Vorsitzender Hofmann nicht nur über eine Vielzahl von aktuellen Themenbereichen informierte, sondern sie auch gleich vorstellte.

Vom umfangreichen Betreuungsangebot beeindruckt

Beeindruckt zeigte sich dabei der Bundestagsbewerber von den umfangreichen Betreuungsangeboten in der Gemeinde Altenkunstadt mit Kindertagesstätten und Kinderkrippen, wobei mit dem entstehenden BRK-Neubau „Haus der Kinder“ diese Möglichkeiten nochmals erweitert werden und sich daraus eine insgesamt gute Betreuungsquote ergebe.

Dritte Bürgermeisterin Almut Schuhmann und Gemeinderat Karlheinz Hofmann betonten, dass in Altenkunstadt versucht werde, mit dem neuen Elterntreff einen weiteren wichtigen Akzent in das gesellschaftliche Leben zu bringen. Schuhmann und Hofmann meinten dazu: „Hier schaffen wir, neben den bisherigen Angeboten für Kinder und Senioren, einen attraktiven Treffpunkt für Familien und den gegenseitigen Austausch von Erfahrungen.“ Deshalb wurde im Umfeld der Theodor-Heuss-Straße auch ein längerer Blick auf die geplante „Neue Mitte“ in Altenkunstadt gerichtet.

Dass neben den wohnbaulichen Entwicklungen auch die Bereitstellung von Gewerbeflächen als wichtig empfunden wird, konnten die Teilnehmer am Ortsspaziergang in Woffendorf sehen. Hier bietet die Gemeinde unmittelbar neben der Staatsstraße 2191 eine großes Areal für vielfältige unternehmerischen Möglichkeiten an.

Vorbei am Nahversorgungszentrum in Röhrig führte der Weg zum Wanderparkplatz auf dem Kordigast. Hier konnte nicht nur die sich entfaltende Natur bewundert werden, sondern vor allem auch der Waldspielplatz „Spielwienix“, der laut Karlheinz Hofmann zu einem beliebten Treffpunkt der gesamten Landkreisbevölkerung geworden sei.

Dass Altenkunstadt mittlerweile auch ein wichtiger Schulstandort sei, konnte Simon Moritz im Schul- und Sportzentrum mit der Haupt- und Mittelschule erkennen. Moritz überzeugte sich anschließend von den derzeit umfassenden Sanierungsmaßnahmen der Grundschule. Die SPD-Mandatsträger sahen es als eine gute Entscheidung an, das bestehende Schulgebäude mit seiner Turnhalle an seinem zentralen Standort zu sanieren und sich nicht für einen Neubau zu entschließen.

Moritz mahnt höheres Tempo beim Glafaserausbau an

Abschließend nahm Simon Moritz aus seiner beruflichen Tätigkeit als Berater in Digitalisierungsfragen noch kurz zur Zukunft des Glasfaserausbaus Stellung. Eine Thematik, in die zwar langsam Bewegung komme, nur sollte nach seiner Auffassung das Tempo erhöht werden. Viele mittelständische Unternehmen besonders im ländlichen Raum seien auf eine schnellere Erschließung angewiesen. Und dafür möchte sich die SPD einsetzen, indem es konkrete, gesetzlich festgelegte Ausbau- und Versorgungsverpflichtungen gebe, wobei Moritz auch die Netzbetreiber in der Verantwortung sah.

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