
Einen besonderen Festtag erlebten 41 Katholiken, die am vergangenen Sonntag in Arnstein ihrer ersten heiligen Kommunion gedachten. Unter den Klängen der Blaskapelle Kauper zogen sie vom Jugendheim in die festliche geschmückte Pfarrkirche Sankt Nikolaus ein.
Kirchenpfleger Gerhard Popp begrüßte Jubilare, die vor 25, 40, 50, 60, 70, 75, 80 beziehungsweise vor 85 Jahren in Arnstein zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gegangen waren. Sie wurden in den Festgottesdienst als Lektoren bei Lesungen und Fürbitten eingebunden.
Auch Pfarrer Gerhard Möckel freute sich, dass sich so viele an ihre Erstkommunion erinnerten und ihren Glauben mit ihrer Anwesenheit wieder bekundeten. In den Mittelpunkt seiner Ansprache stellte der Pfarrer eine Tauf-Kerze, die als Zeichen für den Bund mit Gott stehe. „Auf dem Weg eines Christen wird mit einer Taufkerze und später mit einer Kommunionkerze, die an der Osterkerze entzündet werden, der Beginn des Glaubens dargestellt“, erklärte Möckel.
Ein Begleiter könne der Glaube auch auf dem weiteren Lebensweg bei der Schule, im Beruf, Hochzeit und der Erziehung der Kinder sein. Der Lebensweg der Jubilare sei von Freud und Leid geprägt, auch wenn er bei jedem Einzelnen anders verlaufen ist. Dabei stelle sich die Frage, ob die Taufkerze oft für den Glauben gebrannt hat.
Viele Erinnerungen an die Zeit der gemeinsamen Kindheit
„Gott hat in der Taufe versprochen, dass er für uns da sein wird – es ist schön, wenn dies nach so langer Zeit bei den Jubilaren weiter zum Ausdruck kommt“, betonte der Pfarrer. In Freuden und Leiden, in Höhen und Tiefen, bei oft unüberwindbar scheinenden Schluchten sei Gott mit seiner Liebe zu den Menschen da. Zum Abschluss zündete Pfarrer Gerhard Möckel symbolisch die auf dem Altar stehende Kerze an.

Er dankte allen, die die schöne Feier möglich gemacht haben. Nach dem feierlichem Auszug trafen sich alle am Nachmittag wieder im Gotteshaus zur festlichen Dankandacht, gestaltet von Wortgottesdienstleiter Gerhard Popp. Auch die weltliche Feier kam nicht zu kurz. Im Anschluss wurde bei Kaffee und Kuchen in der Gastwirtschaft„Frankenhöhe“ in gemütlicher Runde an alte Zeiten erinnert.
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