Theater „Chapeau Claque” an der Mittelschule Altenkunstadt

ALTENKUNSTADT

Theater „Chapeau Claque” an der Mittelschule Altenkunstadt

Ein ernstes Thema, unterhaltsam präsentiert, führte die Theatergruppe „Chapeau Claque” aus Bamberg mit dem Stück ,,Limit” an der Mittelschule Altenkunstadt vor. Zuschauen durften die 8. bis 10. Klassen.

Die beiden Schauspieler zeigten den Schülern, wie man verantwortungsbewusst mit Alkohol umgeht. Dazu hatten sie einen Tisch aufgebaut, der mit lauter alkoholischen Getränken vollgestellt war, das sollte die Bar darstellen. Dazu noch zwei mit einem Tuch bedeckte Stühle, die ein Sofa symbolisierten.

Der Inhalt: Basti und Nina, ein Liebespaar, gingen auf eine Party zu Freunden. Dort gab es natürlich Alkohol, aber zwischen Basti und Nina herrschte an diesem Abend angespannte Stimmung. Sie wollte was mit anderen machen, ihren Freunden Hallo sagen, doch Basti kannte grad mal zwei Personen auf der Party. Weil es ihm deshalb schwerfiel, locker zu werden, blieb Basti lieber an der Bar und Nina bei ihren Freunden. Basti war enttäuscht und hat sich ein Bier nach dem anderem aufgemacht. Das ganze endete damit, dass Basti mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landete.

Nach dem Ende der Aufführung redeten die Schauspieler mit dem jugendlichen Publikum noch über andere mögliche Ursachen von übermäßigen Alkoholkonsum, wie Eifersucht, Traurigkeit, Probleme oder Gruppenzwang. Auch die Folgen wurden besprochen und an Flip-Charts notiert: Unfall, Schlägerei,Bewusstlosigkeit, sexuelle Belästigung oder Sucht.

Zwei Schülerinnen spielen auf der Bühne mit

Zwei Schülerinnen trauten sich die Stabile Seitenlage vorzuführen, um zu zeigen, wie man in einer Notlage helfen könnte. Zum interaktiven Theater gehörte auch, dass zwei jungen Zuschauerinnen den schon angetrunkenen Bastian vom weiteren Alkoholkonsum abzuhalten versuchten, indem sie ihn ans Büffet führten. Hauptsache weg von dem Alkohol!

Fazit der Schülerinnen und Schüler: Man sollte immer auf sich und seinen Körper achten. Tut man das nicht, kann man ganz schnell sein „Limit” (Grenze) erreichen. (Lina Piljuschenko, Elisabeth Jachmann, Kiara Domingos Valerio, Milena Weinmann)